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02.04.2004

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Kritik am Verkehrschaos beim Länderspiel

RheinEnergie-Stadion
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Sterck: Mehr Tempo auf Kölner Verkehrswegen

Angesichts der berechtigten Kritik des DFB und der FIFA an der Verkehrsanbindung des neuen RheinenergieStadions und dem Verkehrschaos rund um die Kölnarena erklärt der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Ralph Sterck:

„Es ist erschreckend, wie marode und anfällig das Kölner Verkehrsnetz ist. Das, was eine Visitenkarte der Stadt sein sollte, damit Menschen gerne nach Köln kommen, sei es zum Sport, zum kulturellen Vergnügen oder einfach zum Einkaufen, entpuppt sich immer mehr als Hinderungsgrund.

Rund um die Kölnarena staut es sich alleine schon durch technische Unzulänglichkeiten im Parkleitsystem oder durch fehlgeschaltete Ampeln. Ganz abgesehen vom offensichtlichen Parkplatzmangel an der Arena.

Nicht besser ist die Situation am Stadion. Der Testlauf bei dem ersten Länderspiel im neuen Stadion war ein sportlicher Erfolg, doch die An- und Abreise endete im Verkehrschaos. Es staute sich an allen Ecken und Enden in Richtung Stadion und das nicht nur auf der Straße, sondern auch auf der Schiene. Die KVB ist eindeutig nicht WM-tauglich.

Meine eigenen KVB-Erfahrungen waren niederschmetternd. Bei der Anreise mussten alIe Fahrgäste am Neumarkt aussteigen und sich andere Fahrgelegenheiten suchen. Beim Heimweg ging es auch nicht voran, da die randvollen Bahnen an jeder Haltestelle hielten und sich die Türen wegen Überfüllung der Wagen jedes mal aufs Neue nicht schlossen. Ich hoffe, dass die KVB daraus gelernt hat und in Zukunft entweder Zugbegleiter einsetzt oder die Bahnen mit zwei oder drei Stopps bis zum Hauptbahnhof durchlässt.

Für den Standort Köln hat sich nach Ansicht der FDP gestern gezeigt, dass wir dringend und möglichst schnell den Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur in Angriff nehmen müssen. Köln braucht mehr Tempo auf den Straßen und bei den Bahnen. Die einseitige Kahlschlagpolitik bei Sanierung und Neubau der Kölner Straßen sowie der finanzielle Würgegriff auf die KVB führen Köln in ein Verkehrskollaps. Das muss sich ändern!“


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