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12.01.2019

FDP-Kreisverband Köln

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"Grüner Entzug"

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender
Trump ist schuld. Ich meine, Trump ist natürlich an allem schuld, aber für die grausame Brutalisierung von Twitter ist selbstverständlich er ganz allein verantwortlich. Klar, wenn man ertrinkt, ist die Badehose schuld. Robert Habeck, der gute Grüne, der Meister der zeitgemäßen Demut, ist also exkulpiert von dem Käse, den er in die Welt zwitscherte.

Sie wissen alles besser, die Grünen. Warum man twittert und wie man es so sein lässt, dass alle, die weitermachen, ein schlechtes Gewissen haben. Dass man donnerstags kein Fleisch isst. Dass Sprit fünf Euro kosten muss. Kein Problem für grüne Abgeordnete, sie nutzen den Fahrdienst des Bundestages oder fliegen. Dass Maghrebstaaten keine sicheren Herkunftsländer sind. Dass man messerstechende Terroristen gefälligst ins Knie schießen soll. Dass die Silvesternacht in Köln nicht anders war als ein Oktoberfestwochenende. Dass Hambi sowas ganz Liebes wie Bambi ist und die Produktion von Molotow-Cocktails harmlos wie die Herstellung von Bionade. Dass runde Tische mit Gesetzesbrechern der einzige Weg zur Befriedung sind. Probiere ich mal mit dem nächsten Einbrecher in meinem Haus.

Der Deutschen Liebe zu den Grünen tun all die Widersprüche zur Zeit nichts an. Robert Habeck, diese Mischung aus Richard Gere und Indiana Jones, aus Turn- und Erdkundelehrer, der Schwarm der Frauen, er weiß, wie Man(n) Demut übt und Sympathien aus Fehlern generiert.

Allein, die Worte machen stutzig, die Geisteshaltung, das Denken hinter den Aussagen, die ruckzuck gelöscht wurden, diese Anwürfe und Vorwürfe in Sachen Demokratie. Das ist schon schräg, „den Menschen draußen“ in Bayern und Thüringen Demokratie beibringen zu wollen. Mir wäre mehr Rechtsstaatdurchsetzung in Hambi lieber. Für den Zustand dort stellten übrigens die Grünen in NRW die Weichen mit.

Jetzt also Twitter-Ächtung. In seinem Morning Briefing schrieb Gabor Steingart: Auf Habeck warte nun die Stille der medialen Enthaltsamkeit. Ganz so arg wird es nicht kommen. Immerhin war Habeck in 2018 der häufigste Talkshowgast. Falls er twitterlos ein wenig Zeit hat, sich selbst zu suchen, erwartet ihn vielleicht eine Überraschung: „Die Strafe dessen, der sich sucht, ist, dass er sich findet.“ So der kolumbianische Dichter Nicolás Gómez Dávila. Das Ergebnis der Selbstfindung wird der Obergrüne sicher medienwirksam vermarkten oder so …

Maren Friedlaender

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