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12.10.2018

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressemeldung

Konflikte durch Umbau der Bonner Straße

Karl Wolters, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen
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Karl Wolters, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen
Karl Wolters, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen
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Karl Wolters, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen
Maßnahmen zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern umstritten
Autofahrer müssen sich in Zukunft auf Verkehrsverzögerungen und Umleitungen auf der Bonner Straße einstellen, so berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Hier sind nämlich die Umbaumaßnahmen für die neue Stadtbahntrasse zum Verteilerkreis angelaufen. Um den angrenzenden Stadtteil Marienburg nicht mit Ausweichverkehr zu überlasten, wurde durch den Verkehrsausschuss ein Versuch gestartet, der genau diesen Effekt verhindern soll.

Hierzu wurde an manchen Stellen das Abbiegen in Straßen untersagt, in manchen Straßen gilt Durchfahrtsverbot oder man hat Straßen zu Einbahnstraßen umfunktioniert. Durch einen Vorschlag der Verwaltung, beschlossen nun die beteiligten Bezirksvertreter über Korrekturen am Umleitungssystem, welche jedoch zum Unmut in der Bevölkerung des Villenviertels Bayenthal führte, da der starke Verkehr nun vor ihren Haustüren nicht gerecht verteilt sei.

Die durch die Bezirksvertretung beschlossenen Korrekturen sollen dazu führen, dass der Verkehr gleichmäßiger umgeleitet wird. Vom Militärring kommend dürfen Autofahrer zukünftig nur noch in den Schillingsrotter Weg abbiegen, in der von Nord nach Süd führende Pferdemengesstraße sollen Autos zur Verkehrsberuhigung abwechselnd links und rechts parken dürfen. Des Weiteren bleibt die Ausfahrt aus der Leyboldstraße weiterhin nur für Rechtsabbieger geöffnet.

Umgesetzt werden sollen diese Vorschläge, nach Beschluss der Politiker und entgegen den Empfehlungen der Verwaltung, sofort. Die Verwaltung sprach sich für eine Eingewöhnungsphase aus, um die Hauptverkehrsstraßen nicht zu überlasten und Staus zu verursachen. Sowohl SPD als auch CDU sprachen sich für eine direkte Umsetzung des Vorhabens aus. Karl Wolters von der FDP appellierte, die entstehenden Effekte genau zu betrachten und die Vorlage zu vertagen.

Auch bei der Polizei gingen bereits mehrere Beschwerden aus den umliegenden Stadtbezirken ein. Seit der Sperrung der Marienburger Straßen habe sich der Verkehr dort sehr verstärkt. Der Verkehrskonflikt mit den Marienburger Bürgern könnte sich jedoch zuspitzen, denn diese wollen die Verkehrsplanung nicht hinnehmen, da sie seit 2014 bereits mit der Stadt über die Verkehrsabschottung ihres Viertels in Verhandlungen stehen. Hierbei könnte es sogar zu einer juristischen Auseinandersetzung kommen. Die abschließende Entscheidung wird durch den Verkehrsausschuss im November fallen.

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