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10.10.2018

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Pressemeldung

Zwei Schulgebäude in Köln mit Schulbaupreis NRW 2018 ausgezeichnet

Yvonne Gebauer, MdL
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Yvonne Gebauer, MdL
Verleihung des 3. Schulbaupreises NRW
In diesem Jahr hatten sich rund 50 Schulen an dem Wettbewerb beteiligt. Neben Neubauten konnten sich auch umgebaute und erweiterte Schulen um den Preis bewerben. Eine unabhängige Fachjury wählte unter dem Vorsitz der Münchener Architektin Ellen Dettinger zwölf Schulen als gleichrangige Preisträger aus, darunter auch zwei Kölner Schulen. Auch die Ruhrgebietsmetropole Dortmund konnte zwei Preisträger auf sich vereinigen. Auch nach Hürth bei Köln geht ein weiterer Schulbaupreis.

Zu den beiden Kölner Siegern gehören der Neubau des Erzbischöflichen Berufskollegs an der Universitätsstraße / Ecke Berrenrather Straße sowie der Erweiterungsneubau der Peter-Ustinov-Realschule in Köln-Nippes.

Jurybegründungen für die beiden Kölner Beiträge

„Der von drei Lehreinrichtungen gemeinsam genutzte Neubau fügt sich selbstverständlich in den städtebaulichen Kontext ein und stärkt die bisher fehlenden Raumkanten. Das Innere des Gebäudes überrascht mit einer viergeschossigen lichtdurchfluteten Halle mit geschwungenen Galerien und einer großen Freitreppe. Der lebendige zentrale Raum fungiert als Foyer, Begegnungsort und Veranstaltungsraum. Das Nutzungskonzept überzeugt durch die Schaffung attraktiver und gut funktionierender Flächen mit offenen Lernzonen von hoher Aufenthaltsqualität“, so die Begründung für den Preis an das Erzbischöfliche Berufskolleg.

Auch der Erweiterungsneubau stieß in der Jury auf Zustimmung und Lob. „Bei der großen Materialvielfalt der verschiedenen Fassaden nimmt sich das zweigeschossige gelenkförmige Gebäude mit seiner Holzfassade angenehm zurück und überzeugt auch im Innenraum durch helle, großzügige und freundliche Gestaltung. Ein Teil des nach Süden ausgerichteten Gebäudeteils ist aufgeständert, so dass sich eine überdachte Schulhoffläche ergibt, die von den Kindern sofort angenommen wurde und gerne genutzt wird. Organisatorisch überzeugt der Erweiterungsbau im Erdgeschoss durch die gut proportionierte und genau richtig positionierte Mensa und den einladend gestalteten Eingangs- und Foyerbereich.“

Hohe Bedeutung von Schule und Architektur

„Die ausgezeichneten Schulbauten sind ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler, Lehrer und die Gesellschaft insgesamt“, lobte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer. Der Präsident der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, hob hervor, dass Schule heute nicht nur Lern- und Lebensort für Kinder und Jugendliche sei, sondern zunehmend auch Funktionen für den jeweiligen Stadtteil übernehme: „Schulen waren schon immer öffentliche Orte. Heute sind sie immer öfter auch Orte für die Öffentlichkeit“, so Uhing weiter.

„Es ist ermutigend zu sehen, dass nicht nur Neubauten, sondern auch viele Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen an Schulen mit hohem Anspruch an die Pädagogik und Gestaltung umgesetzt wurden“, erklärt die Münchener Architektin und Juryvorsitzende Ellen Dettinger, die mit ihrem eigenen Büro (schürmann dettinger architekten, München) einen Schwerpunkt im Schulbau hat.

Mit dem Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen wollen die Auslober die Bedeutung der Architekturqualität von Schulgebäuden herausstellen und ihren nachhaltigen, positiven Einfluss auf die pädagogische Arbeit in der Schule betonen. Denn ausgezeichnete Schulgebäude beeinflussen als gute Praxisbeispiele auch nachhaltig die Qualität von Baumaßnahmen an anderen Schulen. Sie zeigen das Machbare und erhöhen die Motivation für die Planung und Durchführung baulicher Maßnahmen, hieß es dazu abschließend.

Die Ergebnisse des „Schulbaupreises NRW 2018“ werden in einer Broschüre dokumentiert. Außerdem werden die Preisträgerarbeiten in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert, unter anderem im Haus der Architekten (Zollhof 1, 40221 Düsseldorf). Die Ausstellung dauert bis zum 16. Oktober 2018.

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