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25.11.2017

FDP-Kreisverband Köln

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„Ruhig! Ganz ruhig, Brauner!“

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender
Deutschland im Ausnahmezustand. Was für ein Alarm! Leute, wir sind nicht führungslos, wir sind nur kopflos. Was diesem Land fehlt, ist nicht eine Jamaika-Koalition, sondern etwas Gelassenheit. Wir befinden uns gerade in einem ganz normalen demokratischen Prozess, den Nachbarländer seit Jahren kennen.

Was also will uns die Noch-Kanzlerin mit solchen Sätzen wie diesem sagen: „Wir, CDU und CSU gemeinsam, ich sage das ausdrücklich, werden Verantwortung für dieses Land auch in schwierigen Stunden übernehmen.“ Was sind das für schwierige Stunden, Frau DDR-sozialisierte Merkel? Das Deutschland, in dem Sie zurzeit leben, ist eine Demokratie. Demokratie! Bitte mal bei Wiki nachlesen.

Mit Leidensmiene redet Bundespräsident Steinmeier den Parteien ins Gewissen: Die Verantwortung zur Regierungsbildung könne nicht einfach an die Wähler zurückgegeben werden. Warum nicht? Vielleicht präzisiert das Wahlvolk beim nächsten Versuch seine Idee, wie Deutschland regiert werden soll. Ich zum Beispiel werde anders wählen als am 24. September. Nicht einmal meine Erststimme bekommt diese komatisierte CDU. Merkel muss weg!

Ach ja, und die Wirtschaft sei schon ganz verunsichert, schreiben die Panikmacher der Medien. Wenn der Dax irgendetwas mit Wirtschaft zu tun haben sollte, kann man an seiner Entwicklung keine Verunsicherung ablesen. Also, nun mal „Ruhig! Ganz ruhig, Brauner!“

Ansonsten scheinen in diesem Land nur Gedankenleser zu leben. Der Wähler, sagen sie, ersehne die Jamaika-Koalition. Auch Merkel weiß es: „Denn die Menschen in Deutschland haben sich mehrheitlich gewünscht, dass wir zusammenfinden.“ Erklären Sie mir das, Frau Merkel. Was bin ich denn für ein Dödel, dass ich den Wählerwillen in diesem Wahlergebnis nicht errate?

Der Wähler hat immer Recht, aber am 24. September hat er eine ordentliche Portion Kaffeesatz hinterlassen, aus dem Frau Merkel und ihre grünen Freunde „Jamaika“ lesen. Ich sehe nur zwei große Schrumpfparteien, die eine davon mit einer Schrumpfschwester und vier mehr oder weniger gleich große Parteien. Da lässt sich einiges kombinieren. Dass alle mit den rechten Schmuddelkindern nicht spielen wollen, hat der Wähler so ja nicht gesagt – er hat die Rechten in seiner Gunst an dritte Stelle gesetzt. Und dann gibt es da noch eine zweitgrößte Partei, die schmollt beleidigt in der Ecke und will nicht DLRG spielen.

Wo also ist der Jamaika-Wunsch zu erkennen? Daran, dass Seehofer sich mit Göring-Eckardt in den Armen liegt? Was haben die Grünen dem bloß gegeben? Ich zum Beispiel – und ich bin ja auch ein Wähler – wünsche mir Jamaika nicht. Die FDP hat es ehrlich versucht. Aber die FDP ist nicht dazu da, einer grün-linken Merkelokratie zur Mehrheit zu verhelfen. Gut gemacht, Christian Lindner!

Maren Friedlaender

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