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16.11.2017

Ministerium für Schule und Bildung NRW

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Kabinett macht Weg für G9-Rückkehr frei

Yvonne Gebauer, MdL
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Gebauer: Schulen sollen sich wieder auf Kerngeschäft konzentrieren können
Die Debatte um die Länge des gymnasialen Bildungsgangs (G8 oder G9) hat die schulpolitische Auseinandersetzung in Nordrhein-Westfalen – wie auch in anderen Bundesländern – seit fast 20 Jahren in unterschiedlicher Intensität geprägt. Trotz einer im Grundsatz politisch einvernehmlichen G8-Einführung im Jahr 2005 hat die praktische Umsetzung von G8 nicht dauerhaft die notwendige Akzeptanz an Schulen und in der Öffentlichkeit gefunden, um es als einzige Gymnasialoption fortzuführen. Dies hat – insbesondere seit 2015 – zu verstärkten politischen und bürgerschaftlichen Aktivitäten geführt.

CDU und FDP haben diese Entwicklung zur Kenntnis genommen und in ihrem Koalitionsvertrag mit einer Leitentscheidung für G9 hierauf reagiert. Diesen Beschluss wird die Landesregierung umsetzen. NRW-Schulministerin, Yvonne Gebauer, erklärt dazu:

"Das Landeskabinett hat den Weg frei gemacht für eine Rückkehr der Gymnasien zum Abitur nach neun Jahren. Ich freue mich, dass es uns in nur fünf Monaten nach Regierungsantritt gelungen ist, einen Referentenentwurf für ein Schulrechtsänderungsgesetz zur Rückkehr zu G9 vorzulegen. Die neue Landesregierung aus CDU und FDP hat die Probleme erkannt, benannt und rasch gehandelt.

Mir ist besonders wichtig, dass die Umstellung umfassend und verlässlich im Dialog mit den Beteiligten vorbereitet wird. Das braucht Zeit, bringt aber auch die nötige breite Akzeptanz für eine erfolgreiche Rückkehr. Deshalb wird die Umstellung auf G9 zum Schuljahr 2019/2020 erfolgen. Dabei werden wir die Jahrgangsstufen fünf und sechs mitnehmen, die als Erprobungsstufe eine pädagogische Einheit bilden.

Diejenigen Gymnasien, an denen G8 sehr breit akzeptiert ist, können aber auch einmalig die Entscheidung treffen, bei G8 zu bleiben. Diese Entscheidung werden die Schulkonferenzen mit einer 2/3-Mehrheit nach den Sommerferien 2018 fassen können.

Die Rückkehr zu G9 erfordert nicht nur eine Novellierung des Schulgesetzes. Auch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung sowie die dazugehörigen Verwaltungsvorschriften müssen angepasst werden. Dies ist notwendig, um die schulfachlichen Fragen zu beantworten, die sorgfältig zu klären sind.

Die Rückkehr zu G9 ist eines der größten und wichtigsten landespolitischen Vorhaben. Es war mir ein persönliches Anliegen, hier schnell Klarheit zu schaffen und einen umfassenden und gut vorbereiteten Referentenentwurf vorzulegen. Wir wollen mit der Rückkehr zu G9 einen jahrelangen Streit beenden und dafür sorgen, dass sich die Gymnasien – wie alle anderen Schulformen auch – wieder auf ihr Kerngeschäft, den Unterricht, konzentrieren können. Das ist die wichtigste Voraussetzung für beste Bildung."

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