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19.06.2003

FDP-Ortsverband JLWW und FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Jahnwiesen bleiben für Breitensport erhalten

Neues Müngersdorfer Stadion
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Neues Müngersdorfer Stadion
FDP reagiert auf gegenteilige Presseberichte

Zu Presseberichten, der Breitensport auf den Jahnwiesen hinter dem Müngersdorfer Stadion solle eingeschränkt werden, nehmen Stefan Dößereck, Vorsitzender des zuständigen Ortsverbandes, und Ulrich Breite, Geschäftsführer und sportpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion, Stellung:

„Sachverhalt ist, dass das Stadion der Sportstätten GmbH gehört, die eine 100% Tochter der Stadt Köln ist. Das Gelände um das Stadion befindet sich aber in der Verfügung des Sportamtes. Dadurch entstanden "Reibungen", da die Sportstätten GmbH immer um Erlaubnis bitten muss, wenn beim Bau des Stadions auch die Umgebung (z.B. aufbauen eines Kranes) genutzt werden muss. Bei solch einem Bau ist aber Zeit Geld und oftmals entstanden Probleme am Bau außerhalb der Öffnungszeiten im Sportamt.

Zeit ist aber auch Geld, wenn das Stadion eingeweiht ist und hoffentlich viele Kulturevents und Konzerte im Stadion stattfinden werden. Die Erfahrungen beim Bau des Stadions dürfen sich dann nicht wiederholen, denn dann bekommen wir echt Probleme. Die Einnahmen der Events und Konzerte gehen im Übrigen an die Sportstätten GmbH und nicht an den FC Köln. Damit kann dann die Sportstätten GmbH in die von ihr für die Vereine zur Verfügung gestellten Flächen mehr investieren. Wir denken, dass ist doch eine gute Sache, wo doch sonst allgemein nur noch eingespart wird.

Des weiteren müssen wir zur Vermarktung des neuen Stadions auch das Umfeld herrichten und anbieten können. Was nützt das schönste Stadion, wenn das Umfeld sanierungsbedürftig bleibt. Die Stadt hat aus bekannten Gründen kein Geld dafür. Die stadteigene Sportstätten GmbH darf ohne ein Rechtsverhältnisses zu den Flächen keine Sanierung und Neugestaltung des Sportparks Müngersdorf vornehmen, da dies eine verdeckte Gewinnausschüttung an die Stadt Köln wäre. Aus steuerrechtlichen Gründen lohnt sich nicht die Übertragung der Sportflächen auf die GmbH, da dann Grundsteuer fällig würde. Angedacht ist vielmehr die Verpachtung der Grundstücke an die Sportstätten GmbH.

Von Privatisierung kann somit keine Rede sein. Selbstverständlich bleibt der Breitensport erhalten und auch können weiterhin die Vereine und andere in gewohnter Form ohne Entgelt die Jahnwiese und andere Sportplätze nutzen. Sollte mal das Umfeld für eine Aktion von der Sportstätten GmbH genutzt werden müssen, so wird Ersatz für die Hobbykicker und Jugendteams ohne Entgelt zur Verfügung gestellt. Wir finden, dass ist eine richtig gute Botschaft für den Sport.“


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