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19.09.2016

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP unterstützt Übergabe des Krematoriums an privaten Dienstleister

Dr. Rolf Albach
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Albach: Keine Chance, aus der Verlustzone zu kommen
Eine vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen in Auftrag gegebene „Potenzialanalyse und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung“ empfiehlt der Stadt Köln, ihr Krematorium von einem Konzessionär betreiben zu lassen. Dieser könne die städtische Anlage wesentlich wirtschaftlicher betreiben als eine Kommune. Gleichzeitig spricht sich das Gutachten für einen weiteren Betrieb am alten Standort auf dem Westfriedhof mit seinem pietät- und würdevollen Rahmen aus. Der Rat soll über den künftigen Betrieb der städtischen Anlage in der November-Sitzung entscheiden. Hierzu erklärt Dr. Rolf Albach, Umweltpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion:

„Das Krematorium auf dem Westfriedhof verliert Kunden und diese Verluste des Krematoriums müssen aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden. Das Geld fehlt an anderer Stelle für soziale Projekte und Maßnahmen der Infrastruktur. Langfristig kann es keine Lösung sein, aus solchen Projekten Geld ins Krematorium abzuzweigen.

Der Gutachter sieht keine Chance, aus der Verlustzone zu kommen. Eine Preiserhöhung würde zu noch weniger Nutzungen führen. Ein privater Dienstleister kann das Netzwerk mitbringen das notwendig ist, das Krematorium zu erhalten.

Der Betrieb des Krematoriums hat auch einen ökologischen Aspekt. Das Kölner Krematorium arbeitet nachts mangels Auslastung nicht durch. Damit wird das Krematorium jeden Tag unter hohem Energieeinsatz neu aufgeheizt und schadet damit dem Klima viel mehr als ein Betrieb, der rund um die Uhr ausgelastet ist.

Wie dem Gutachten zu entnehmen ist, kann die Stadt für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Krematoriums gute berufliche Perspektiven an anderer Stelle in der Verwaltung anbieten, wenn sie unter den neuen Bedingungen nicht bleiben wollen.

Daher trägt die FDP den Vorschlag erst einmal unter dem Vorbehalt der Bedingungen einer Ausschreibung mit.“


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