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08.12.2015

Kölner Wochenspiegel

Pressemeldung

Auf der Schiene von Flittard nach Poll fahren

Ralph Sterck, MdR
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Bürgerinitiative will neue Nord-Süd-Bahn im Rechtsrheinischen
Mülheim. Neue Wohnungen brauchen ÖPNV-Anschluss. Im Mülheimer Süden werden ab 2016 Wohnungen und Gewerberäume entstehen, mit der Idee einer Stadtbahnlinie über die Deutz-Mülheimer Straße tun sich Behörden und Investoren bisher schwer. Vertreter des VCD Köln und weiterer Bürger- und Verkehrsinitiativen stellten im Hotel „New Yorker“ Bürgern und Politikern ihre Ideen zu einer rechtsrheinischen Nord-Süd-Stadtbahnlinie von Flittard bis Poll vor.

Eine Straßenbahn, die Linie „O“, führte bis 1958 nach Opladen, eine weitere nach Bergisch Gladbach. Der Schriftzug „Mülheim“ auf einem ehemaligen Industriegebäude an der Deutz-Mülheimer Straße erinnert noch die ehemalige Stadtgrenze zwischen Mülheim und Köln-Deutz. Eine Pferdebahn verband seit 1880 Mülheim und Deutz, 1905 folgte die „Mülheimer Kleinbahn“: In seinem Referat schilderte Helmut Goldau die Entwicklung des Straßenbahnnetzes. Die heutige „Mülheimer Freiheit“ und die Düsseldorfer

Straße bildeten die Trassen. Deutlich werden sollte für die Zuschauer, unter denen sich auch Bürgermeister Andreas Wolter und FDP-Politiker Ralph Sterck befanden, vor allem eines: Das Straßenbahnnetz im rechtsrheinischen Köln war schon einmal umfassender.

Für Roland Schüler und seine Mitstreiter gibt es genug Gründe, diesen Zustand wieder zu erreichen. Ab 2016 wird die Mülheimer Brücke saniert. 2018 wird der Bahnverkehr für drei Monate unterbrochen, Autofahrern wird 30 Monate lang nur eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung stehen. „Die Linie 4 wird dann die einzige Linie von Mülheim in die Innenstadt sein“, erläuterte Schüler. Grund genug für eine eigenständige Stadtbahnverbindung von Flittard über Mülheim nach Deutz und Poll.

Eine mögliche Bahntrasse sieht Schüler auf der Deutz- Mülheimer Straße, vorausgesetzt, der Autoverkehr hat keine Priorität. Für die Deutz- Mülheimer Straße sahen die Pläne, die im Werkstattverfahren zur Entwicklung des ehemaligen Industriegeländes vorgesehen waren, bisher nur eine Buslinie vor – zu wenig, um das Verkehrsaufkommen aufzufangen, so Schüler. Technische Neuerungen wie Rasentrassen oder im Gleis verlegte Stromquellen, die Straßenbahnen optisch ansprechender machen, stellte Christoph Groneck vom VCD in seinem Referat vor.

(25.11.2015)

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