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14.11.2015

FDP-Kreisverband Köln

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"Karneval und andere Misslichkeiten"

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender
Aus aktuellem Anlass müsste ich über den Karnevals-Sessionsstart schreiben. Aber ich will kein Spielverderber sein und erwähne nur, dass ich am 11.11. um zehn Uhr morgens zu einem Termin ins Museum Ludwig musste. Tatsächlich arbeiten in Köln manche Menschen am 11.11. Nicht auf der Opernbaustelle, dort wird nur immer weiter verschoben, insbesondere die Eröffnung. Auf 2018, vielleicht. Mitte Juli glaubten alle noch an eine glanzvolle Eröffnung im November 2015. Da darf man sich schon ein wenig wundern.

Zurück zum 11.11. Auf dem Weg zum Museumseingang stolperte ich über die ersten Komatisierten und trat in – ich sag’s mal elegant – recyceltes Essen. Da war ich für diese Session mit dem Thema Karneval durch. Nicht ohne mich noch über den Polizeigroßeinsatz zu erregen. Der kostet schließlich mein Steuergeld. Weitere Exzesse der Karnevalshölle ignorierend, radelte ich am Rheinufer nach Hause. Und nun folgt die perfekte Überleitung zum nächsten Thema:

Radfahren. Das sei so gesund, sagt man. Stimmt, wenn man es denn überlebt. Größte Gefahr geht in Köln von Fahrern aus, die in öffentlicher Mission unterwegs sind. Immer druff! Polizei, gut, verstehe ich, da pressiert es manchmal. Krankenwagen, auch okay. Obwohl ich mich frage, ob es Sinn macht, den Verletzten hinten drin zu retten, während man mit der Kühlerhaube das nächste Opfer erlegt. Gestern fuhr mir ein Sanitätswagen zehn Zentimeter auf mein hinteres Schutzblech auf. Dann schaltete der Fahrer Blaulicht und Sirene ein. Ich schrammte knapp am Herzinfarkt vorbei. Da hatten die Jungs im Krankenwagen aber ihren Spaß. Vielleicht verschaffen sie sich mit diesem Trick neue Kundschaft. Man hört ja immer wieder, dass zwischen den Rettungsunternehmen ein rauer Konkurrenzkampf herrscht.

Und warum haben es die Fahrer der Abfallbetriebe immer so eilig? Wenn Sie, liebe Kölner, graue Autos mit orangen Schriftzügen sehen, gehen Sie besser in Deckung. Retten Sie sich in die nächste Kneipe. Beruhigen Sie die Nerven mit einem Kölsch. Am Rheinufer sollten Sie beim Warten an der Ampel mindestens zehn Meter Abstand von der Fahrbahn halten: Dort sausen die AWBler mit 70, 80 Sachen entlang.

Saugefährlich ist es auf der Alteburger Straße, seit die Abfallbetriebe dort einen Betriebshof unterhalten. Die Wagen putzen einen schon an der Ausfahrt weg – holla, wir sind für das Gemeinwesen unterwegs. In meinem Alter rechnet man nicht mehr auf große Rücksicht, aber meine Entsorgung stelle ich mir irgendwie anders vor. Oder habe ich da was missverstanden? Ich meine, wegen AWB-Einsatz fürs Gemeinwesen und so. Es wird ja viel von der Korrektur der Alterspyramide geredet.

Nach dem letzten AWB-Anschlag auf mein Leben hangelte ich mich mit zitternden Knien bis zum Ubierring. Großes Ehrenwort: grüne Ampel. Da ratterte mir die Straßenbahn über den Fuß, fast. Zugegeben – sie hat dabei laut gebimmelt. Das war doch rücksichtsvoll. Aber egal, andere haben es auch nicht leicht. Die müssen an der Bambi-Verleihung teilnehmen oder so…

Maren Friedlaender

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