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31.10.2015

FDP-Kreisverband Köln

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"Neues vom Brüllaffen"

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„…oder so“ – die Kolumne von Maren Friedlaender
Manchmal hilft der Blick ins Tierreich. Ein interessantes Exemplar ist der Brüllaffe. Diese Primatengattung aus der Familie der Klammerschwanzaffen bringt nur so viel Pfunde wie ein Dackel auf die Waage, besitzt aber ein Stimmorgan fast so laut wie das eines ausgewachsenen Tigers.

Man ahnt es schon: Es geht natürlich um das Anlocken der weiblichen Tiere. Die Brülläffinnen finden das Geschrei der Männchen offensichtlich sexy. Was immer sie sich dabei denken. Vielleicht verwechseln sie Lautstärke mit Kraft, Charme oder Intelligenz. Das muss man ihnen nachsehen. Vielleicht fehlen unseren Quasi-Vettern da doch ein paar graue Zellen.

Aber es lässt sich nicht leugnen: Erfolg hat bei den Brüllaffen der Kerl, der am lautesten grölt. Im harten Konkurrenzkampf der Evolution bildeten die Männchen deshalb besonders lange Stimmlippen und einen riesigen Zungenbeinknochen aus, der als Resonanzkörper wirkt.

So weit so gut. Aber die Sache hat ihren Preis. Der britische Biologe Jacob C. Dunn fand beim Vergleich neun verschiedener Brüllaffen-Arten jetzt folgendes heraus: Je größer der Stimmapparat desto kleiner die Hoden und desto geringer vermutlich auch die Spermaproduktion.

Man kann Forschungsergebnisse aus der Tierwelt ja nicht eins zu eins auf den Menschen übertragen. Aber als ich mir die Bilder der Kölner „Hogesa“-Demonstration vom letzten Wochenende anschaute, drängte sich eine gewisse Parallele auf. Ich fragte mich, ob die herumgrölenden Hooligans wirklich attraktiv auf Frauen wirken? Und ob es da wohl schon neuere Forschungsergebnisse gibt? Auch wegen der Spermaproduktion. Das fände ich interessant. Denn dann, und der Gedanke tröstet mich, würde sich das Hooligan-Problem mit der Zeit ja von selbst lösen, ich meine, falls Jacob C. Dunn Recht hat und vorausgesetzt, dass seine Forschungsergebnisse sich auf die Menschen übertragen lassen.

Toll, je größer der Stimmapparat, desto winziger die Spermienproduktion. Also echt, diese Natur, ganz schön intelligent oder so…

Maren Friedlaender

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