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09.10.2015

Wahlbüro Henriette Reker

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Reker: Qualitätsoffensive in KiTa-Betreuung und OGTS

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OB-Kandidatin will entsprechende Modellprojekte starten
Henriette Reker, unabhängige Oberbürgermeisterkandidatin, wird eine Qualitätsoffensive in der Kindertagesbetreuung und der offenen Ganztagschule initiieren und entsprechende Modellprojekte starten. Sie erklärt:

„Bildungsweg und Bildungserfolg prägen den Lebensweg für jeden jungen Menschen. Bildung ist einer der wichtigsten Faktoren, um soziale Gerechtigkeit und soziale Teilhabe zu fördern. Und Bildungsprobleme führen nicht zuletzt oft zu Problemen im Arbeits- und Beschäftigungssystem mit hohen Folgekosten für die Kommunen in den Bereichen Jugend, Gesundheit und Soziales.

Kommunales Bildungsmanagement ist daher auch für die Zukunft der Stadt Köln von größter Bedeutung. Ich bin froh, dass Köln hier bereits wichtige Schritte gegangen ist und ich werde mich persönlich für eine starke Fortsetzung und einen Ausbau dieser Arbeiten einsetzen.

Mit Sorge betrachte ich aber, dass die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass es den Kindertageseinrichtungen in Köln unter den gegebenen Bedingungen nicht gelingt, für etwa ein Fünftel der Kinder eine uneingeschränkte Schulfähigkeit zu fördern. Im interkommunalen Vergleich ist die Zahl der Auffälligkeiten bei den Schuleingangsuntersuchungen zwar für Großstädte mit vergleichbarer sozialer Lage nicht ungewöhnlich. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir uns damit nicht zufriedengeben dürfen, sondern handeln müssen.

Daher will ich als Oberbürgermeisterin der Stadt Köln zum einen die U3-Betreuung insbesondere in Stadtteilen mit besonderen sozialen Herausforderungen ausbauen und zusammen mit allen Kräften und Einrichtungen in diesen Sozialräumen daran arbeiten, dass diese Plätze auch entsprechend nachgefragt und belegt werden.

Zum anderen möchte ich ein Modellprojekt „Kita-Qualität“ initiieren, das sich gezielt auf die Förderung der Betreuungsqualität konzentriert, und zusammen und mit den Kita-Trägern und Elternverbänden sowie in den Kitas selbst eine entsprechende Diskussion und Bewegung auslösen. Wir müssen dabei aber auch beachten, dass gerade in Kitas mit hohen sozialen Belastungen der Personaleinsatz nicht ausreicht, um eine solche Qualität sicherstellen zu können. Deshalb müssen für ein Modellprojekt „Kita-Qualität“ vor allem zusätzliche Mittel für mehr Personal eingesetzt werden.

Dies macht zugleich deutlich, dass ein flächendeckender Ansatz gerade angesichts der Haushaltslage in Köln auch nicht annähernd möglich ist. Daher schlage ich vor, dass wir uns in einem Modellprojekt zunächst auf eine begrenzte Zahl von Kitas in besonders bildungsrelevanten Sozialräumen konzentrieren, die jedoch so groß sein muss, dass die Ergebnisse daraus verallgemeinerbar sind.

In ähnlicher Weise müssen uns um den Ganztag im Schulbereich kümmern. Zum einen benötigt unsere Stadt für die Kinder und Eltern auch in den nächsten Jahren mehr Ganztagsangebote an allen Schularten. Zum anderen gibt es immer noch viel Kritik an der Qualität und vor allem trägt der „offene Ganztag“ bislang wenig zu Bildungserfolg und Bildungsgerechtigkeit bei. Daher werde ich analog zum Kita-Bereich dem Rat ein Modellprojekt „GanztagPlus“ an unterschiedlichen Standorten und Schularten vorschlagen.

Ich bin mir bewusst, dass diese Ressourcenanforderung eine große Herausforderung angesichts der Haushaltslage der Stadt Köln ist. Und ich stehe zugleich zu meiner Aussage, dass wir uns in Köln nicht alles leisten können, was wir uns wünschen. Aber Investitionen in Bildung sind kein bloßer Wunsch, sondern eine Notwendigkeit. Ich betrachte daher den Bildungsbereich als einen strategisch besonders wichtigen Schwerpunkt im Haushalt der Stadt Köln und werde mich persönlich dafür starkmachen.“

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