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22.08.2015

FDP-Kreisverband Köln

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"Loch an Loch und hält doch"

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender
So ist das mit dem Schreiben von Kolumnen. Gerade fertig, da kommt mir so ein Känguru namens Momo in die Quere. Liebe Leute, was hat ein Känguru in einem Köln-Weidener Garten zu suchen? Ist das ein Leben für ein australisches Beuteltier? Tagelang berichteten die Zeitungen von Momos Ausflug. Ausflug? So ein Quatsch! Für mich liegt der Fall klar: Momo war auf dem Weg zurück nach Down-Under. Tut mir leid, dass Du es nicht geschafft hast, Momo. Beim nächsten Fluchtversuch ruf mich an. Du kannst auf meine Hilfe zählen, versprochen!

Ich versuche jetzt mal eine total elegante Überleitung und spekuliere, dass Momo beim Abhauen in einem der zahlreichen Kölner Schlaglöcher hängen geblieben ist. Schon bin ich beim eigentlichen Thema dieser Woche:

Als umweltbewusster Bürger bin ich meist mit dem Fahrrad unterwegs. Gestern radelte ich nachts fröhlich, nicht angetrunken, nur fröhlich durch Köln-Bayenthal. Da wohne ich. Plötzlich verschwand ich in einem riesigen Loch. Stunden später, nach mühsamer Befreiung, stellte ich fest: wieder mal ein Schlagloch. Kaum ist man aus dem einen herausgekrabbelt, stürzt man Hals über Kopf in das nächste. Bei mir im Viertel, ich weiß nicht, ob das überall in der Stadt so ist.

Aber die Kölner sind ja ein pfiffiges Völkchen. Die haben einfach eine Schlagloch-Notrufnummer eingerichtet. Wenn man zum Beispiel ein Schlagloch entdeckt, nicht so ein kleines, das muss schon eins sein, in dem mindestens zehn Leute versackt sind, die mit den Armen wedelnd nach Hilfe schreien, dann ruft man die Nummer 221-38141 an. (Dieser Tipp auch für Momo.)

Wenn man Glück hat, kommt dann der Oberbürgermeister mit einem Eimerchen voll Teer oder er schickt jemanden. Den Teer kippt der Mann in das Loch, geht zwei, dreimal mit der Handwalze drüber und fertig. Toll! Im Herbst kann man dann zusehen, wie die Feuchtigkeit in die Ritzen kriecht und im Winter sprengt der Frost das Pflaster. Das Loch, das dann entsteht, ist gewaltig. Dagegen sind die Bombenkrater aus dem letzten Krieg harmlos. Das macht aber nichts, weil man jetzt ja die Schlagloch-Notrufnummer anwählen kann und es kommt der Mann mit dem Eimerchen voll Teer…

In meiner Kindheit gab es ein Rätsel: „Loch an Loch und hält doch, was ist das?“ Die richtige Antwort lautete: „Ein Netz“ - damals. Heute würde ich sagen: Das ist Köln oder so.

Maren Friedlaender

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