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04.07.2015

FDP-Kreisverband Köln

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"Ferien im Gender_Gap"

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender
Liebe Parteifreund_innen. Es ist Ferienzeit, auch für Kolumnist_innen. Deshalb sitze ich mit hochgelegten Beinen und einem Drink in der Hand auf meiner Terrasse. Ich schaue auf das Gebäude der Deutschen Welle und freue mich, dass die nächste Glosse sich gerade von selbst schreibt. Danke Wikipedia! Ich überlasse Sie, liebe Leser_innen, jetzt dem ungekürzten Eintrag zu dem Wort „Gender Gap“:

Als Gender Gap (andere Schreibweisen: Gender_Gap, Gender-Gap oder Gendergap; wörtlich: „Geschlechter-Lücke“) wird in der Linguistik die meist durch einen Unterstrich gefüllte Lücke (englisch gap) bezeichnet, die bei Schreibweisen wie Schüler_innen zwischen der maskulinen Wortform und der femininen Endung zu sehen ist. Die Schreibweise mit Gender Gap wird gelegentlich bei Wörtern verwendet, die ungewollte (Falsch-)Informationen über das soziale Gender (Gender) vermitteln können (beispielsweise kann bei Schüler unklar sein, ob damit nur männliche Schüler gemeint sind). Sie ist eine aus dem Bereich der Quer-Theorie stammende Alternative zum Binnen-I. Der Gender Gap soll ein Mittel der sprachlichen Darstellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten, auch jener abseits des gesellschaftlich hegemonialen Zweigeschlechtersystems sein. In der deutschen Sprache wäre dies sonst nur durch Umschreibungen möglich. Die Intention ist, durch den Zwischenraum einen Hinweis auf diejenigen Menschen zu geben, welche nicht in das Frau-Mann-Schema hineinpassen oder nicht hineinpassen wollen, wie Intersexuelle oder Transgender. Da es sich um das gesellschaftliche Geschlecht und die Geschlechterrolle handelt, ist aber in weiterer Folge auch beispielsweise der Butch und die Tunte gemeint.

Übrigens: Ich fand den Turm der Deutschen Welle eigentlich immer hässlich, eine Bausünde der 70er. Seit dreißig Jahren gucke ich von meiner Terrasse aus auf dieses Monster. Aber gerade frage ich mich, ob ich ihn nicht doch vermissen werde, wenn sie demnächst die Dynamitstangen an seine Fundamente legen.

Maren Friedlaender

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