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12.05.2003

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Domspringen und Karnevalskirmes erhalten

Das Domspringen 2001 auf dem Roncalliplatz
Das Domspringen 2001 auf dem Roncalliplatz
Das Domspringen 2001 auf dem Roncalliplatz
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Das Domspringen 2001 auf dem Roncalliplatz
Antrag zur Nutzungen des Roncalliplatzes gestellt

„Das Konzept für die Vergabe der Innenstadtplätze steht nicht als 11. Gebot in der Bibel - auch wenn ich kirchlichen Einfluss für die aktuelle Entwicklung im Verdacht habe - und kann daher vom Hauptausschuss den Anforderung an das Veranstaltungsmanagement der Stadt angepasst werden“, kommentiert FDP-Fraktionschef Ralph Sterck die Entscheidung des Oberbürgermeisters, das Domspringen und die Karnevalskirmes künftig nicht mehr auf dem Roncalliplatz zulassen zu wollen. Der OB verweist zur Begründung in Sachen Domspringen auf das nur intern von der Verwaltung angewandte, aber nie beschlossene Vergabekonzept, das diese Nutzung nicht vorsieht.

Nachdem die FDP nun seit einem halben Jahr im Hauptausschuss vergeblich eine Lockerung der Regelung angemahnt hat, wollen die Liberalen, dass die Mitglieder des Ausschusses nun Farbe bekennen, welche Fraktionen die Meinung der Veranstaltungsgegner teilen und dem Stabhochsprungwettbewerb sowie der Karnevalskirmes tatsächlich den Todesstoß versetzen. In einem Antrag für die heutige Sitzung des höchsten städtischen Beschlussgremiums zwischen den Ratssitzungen beantragen die Liberalen, Sportveranstaltungen und die Karnevalskirmes in die Liste der auf dem Roncalliplatz zulässigen Veranstaltungen aufzunehmen.

Sporthighlights wie das Domspringen, aber auch der Giro d’Italia 2002 oder Aktivitäten im Rahmen der Fußball-WM 2006 im Schatten des Domes seien eine enorme Werbung für die Sportstadt Köln. So habe das Domspringen im ohnehin leichtathletikarmen Köln mehrere Tausend Besucher angelockt und über die Medien ein Millionenpublikum erreicht. Die Karnevalskirmes sei darüber hinaus für die Schausteller in der kalten Jahreszeit die einzige Einnahmequelle und dürfte nicht einfach interessierten Kreisen geopfert werden. „Außerdem war die Karnevalskirmes bisher Bestandteil des Konsenses zwischen Verwaltung und Politik“, erklärt Sterck.

„Die FDP will mit attraktiven Veranstaltungen Gäste und Touristen in die Stadt locken, die hier ihr Geld ausgeben sollen“, beschreibt Sterck die liberale Position. Dabei sei natürlich immer auf ein möglichst hohes Niveau der Events und die einzuhaltenden Rahmenbedingungen wie Sicherheit, Sauberkeit und Lärmschutz zu achten. Leider füge sich aber die letzte Entscheidung in dieser Sache zusammen mit der Diskussion über Ladenöffnungszeiten an Sonntagen und der Verlegung der Bierbörse vom Heu- auf den Neumarkt in eine unglückliche Reihe von wirtschaftsfeindlichen Zugeständnissen der CDU gegenüber Einzelinteressen ein, die den Kölner Einzelhandel sowie Gastronomie und Hotellerie erhebliche Umsatzeinbußen beschere.


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