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07.01.2015

FDP-Kreisverband Köln

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Neues Logo. Neue FDP.

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Dreikönig 2015 in Stuttgart
Der Applaus der knapp 1400 Gäste im Saal wollte nicht enden als Christian Lindner, seit Dezember 2013 Bundesvorsitzender der FDP, am gestrigen Dreikönigstag in der Stuttgarter Oper seine Rede beendete. Kein Wunder: im Jahr 2014 wurde schließlich intensiv an der Neuausrichtung der Freien Demokraten gearbeitet. Bei über 300 Veranstaltungen zum neuen Leitbild der Partei hatten sich 15.000 Parteimitglieder beteiligt und Lindner fasste in seinen Worten die dort erarbeiteten Schwerpunkte und Ideen der Mitglieder zusammen.

Für die FDP-Köln war Maria Artmann, Schriftführerin im Stadtbezirksvorstand Innenstadt und Sachkundige Einwohnerin im Ratsausschuss für Schule und Weiterbildung, vor Ort und befand: „Bei einigen von Lindner angesprochenen Punkten – etwa bei der Frage nach Verbesserung der Bildungslandschaft in Deutschland – habe ich meine in den Strategieforen eingebrachten Ideen 1:1 wiederentdeckt. Eine solche Einbindung von Mitgliedern ist in der Parteienlandschaft in Deutschland einmalig!“

In Stuttgart war dieses Jahr einiges anders. Das Rednerpult vorne wurde ersetzt durch sechs weiße Sessel, auf denen neben Christian Lindner Michael Theurer, Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg und Mitglied des Europäischen Parlaments, Katja Suding, Fraktionsvorsitzende FDP Hamburg, Nicola Beer, Generalsekretärin der FDP und Mitglied des Landtages in Hessen, Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender in Baden-Württemberg, sowie Lencke Steiner, Spitzenkandidatin für die FDP in Bremen, Platz nahmen.

Schon auf den ersten Blick war klar: die FDP, das ist eben keine „One-Man-Show“. Hier wird im Team an einem Strang gezogen, hier herrscht gegenseitiger Respekt und Anerkennung, hier arbeiten alle an einem Ziel: Rückkehr in den Bundestag 2017. Und nicht nur das war neu in Stuttgart. In Zukunft soll ein neues Logo auch äußerlich zeigen, dass sich die FDP erneuert hat. Auf gelbem Hintergrund in blau „Freie Demokraten“, darunter das neue Magenta mit dem Schriftzug „FDP“.

Konkret nannte Lindner die zukünftige Ausrichtung der Freien Demokraten und diese ist vor allem eine Rückbesinnung auf grundliberale Überzeugungen: der Soli muss weg, TTIP muss kommen, eine neue Zuwanderungspolitik mit Punktesystem nach kanadischem Vorbild muss her, für Unternehmensgründungen muss weniger Bürokratie herrschen: „Der deutsche Steve Jobs wäre bereits an der Baunutzungsordnung seiner Garage gescheitert!“, so Lindner.

Die Freien Demokraten sehen wieder optimistisch in die Zukunft. Die Selbstachtung ist spätestens seit gestern wieder da, die Partei wird sich in einigen zentralen Punkten nie mehr verbiegen. Dass ein neues Steuersystem versprochen wird und dann in Regierungsverantwortung nicht mal das Finanzministerium übernommen wird, das wird es mit dieser FDP nicht mehr geben. Dass man ein tolerantes Deutschland fordern, aber dann das Bundesverfassungsgericht die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften anstoßen muss, auch das wird es mit dieser FDP nicht mehr geben.

Die Unabhängigkeit in der außerparlamentarischen Opposition trägt Früchte, ab jetzt gilt: FDPur. Mit den Bürgerschaftswahlen in Hamburg und Bremen stehen bald die nächsten Herausforderungen an, doch die eigentliche Schicksalswahl findet 2017 statt. Die Freien Demokraten werden alles dafür tun, die gestern skizzierten liberalen Überzeugungen wieder stark zu machen. Denn: es geht um nichts anderes als um unser Land.

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