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16.12.2014

FDP-Stadtbezirksverband Lindenthal

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Knusprige Gans, knackige Rede

Christof Rasche, MdL
Christof Rasche, MdL
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Christof Rasche, MdL
Rasche beim Gänseessen in Lindenthal
Mit rund 40 Gästen feierten die Liberalen des Stadtbezirks Lindenthal am Dienstag, den 9.12. im Landhaus Kuckuck ihr jährliches Gänseessen zur Vorweihnachtszeit. Als Ehrengast konnten sie den Parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, Christof Rasche, gewinnen. Er freute sich sehr über die Einladung „nicht nur ins Rheinland, sondern sogar nach Köln“, wie er in seiner Rede betonte. Für einen Westfalen sei das schon eine hohe Ehre.

Bodenständig, glaubwürdig und kraftvoll, eben typisch westfälisch, hielt er denn auch seine Rede, zunächst über die Arbeit der FDP im Landtag als Opposition einer mehrfach vor dem Landesverfassungsgericht gescheiterten rot-grünen Regierung. Die Landesfinanzen seien außer Kontrolle, NRW mache mehr Schulden als alle anderen Bundesländer zusammen und Hannelore Krafts Image als Kümmerin hätte schon deutliche Kratzer.

Im Bund sei Angela Merkel eher eine sozial- denn eine christdemokratische Kanzlerin und insbesondere CDU-Wähler müssten sich die Frage stellen, wo denn die Politik des haushohen Wahlsiegers erlebbar sei – angesichts von Mindestlohn, Frauenquote und Mietpreisbremse.

Für die Zukunft der FDP sieht Rasche deswegen auch alles andere als schwarz. Wenn die Liberalen Geschlossenheit zeigen und die Reformierung der FDP vorantreiben, dann werden die äußeren Umstände im Jahr der nächsten Bundestagswahl mit den vorangehenden Landtagswahlen in NRW und Schleswig-Holstein den Wiedereinzug in den Bundestag ganz sicher begünstigen. Ein schnelles Anspringen der FDP-Konjunktur schon im nächsten Jahr erwartet Rasche allerdings nicht. Die Liberalen müssten sich auch weiterhin in Geduld und Beharrlichkeit üben, auch weil die außerparlamentarische Opposition nur selten Zugang zu den nationalen Medien fände.

Gerne nahm der Westfale daher aus den Händen des Lindenthaler FDP-Vorsitzenden Mark Stephen Pohl auch eine Flasche „Widdersdorfer Korn“ entgegen. Diese süffige, eher milde Korn-Spezialität gibt es seit 1920. Sie gehörte viele Jahre zum typischen Tresen-Gedeck in kölschen Kneipen und war jahrzehntelang der Exportschlager von Widdersdorf, das erst seit 1975 zu Köln gehört.

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