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02.12.2014

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Liberale Chemiker und Ingenieure besuchen Shell Sicherheitzentrum

Dr. Rolf Albach
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Dr. Rolf Albach
Enttäuschung über Zwischenbericht
Ende Oktober besuchten Fachleute der FDP-Köln, Dipl.-Ing. Stefanie Braun , Chemieingenieurin, Dr. Rolf Albach, Chemiker, Dipl-Ing. Franz Hegmann, Maschinenbauingenieur, und Dr. Karl-Heinz Peters, Chemiker, das Sicherheitszentrum der Shell-Raffinerie, um sich ein Bild davon zu machen, wie die Firma auf die Störfälle der letzten Jahre reagiert hat.

Schließlich sind vom Image der Chemie in Köln nicht nur 3000 Menschen in der Raffinerie betroffen, sondern Tausende von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschlands stärkster Chemieregion und damit eine der Grundlagen von Innovation im Rheinland.
Aus Sicht der liberalen Experten ist das, was Shell in den letzten sieben Monaten im Arbeitsschutz aufgebaut hat, nicht nur Stand der Technik, sondern vorbildlich, vor allem auch in der Pädagogik.

Sorge bereitet aber, dass – anders als an anderen Chemieparks – in Godorf und Wesseling noch Firmen nebeneinander arbeiten, die unterschiedliche Sicherheitsphilosophien haben sollen. Hier sehen die Experten der FDP u.a. den regionalen Dachverband ChemCologne in der Pflicht: „Einerseits sieht das Gesetz zu Recht vor, dass jedes Unternehmen Gefährdungen selbst bewertet und Maßnahmen ergreift, denn das kann niemand so gut wie die Belegschaft vor Ort. Andererseits ist es eine Herausforderung, wenn z.B. bei einem Ereignis verschiedene Feuerwehren zusammenarbeiten müssen und überall etwas anderes vorfinden“.

Ein wichtiges Thema war die Kommunikation. Früher wusste jeder Mensch in Wesseling und Godorf z.B. mit der Sicherheitsfackel zu leben. Heute muss man erklären, was man tut. Dr. Albach bestätigte: „Die Chemieindustrie muss sich darauf einstellen, dass die sozialen Netzwerke wie Twitter in der Nachbarschaft fünfmal schneller sind als interne Standard-Meldeketten. Dafür ist aber auch der erwartete Informationsgehalt zunächst fünfmal geringer.“

Am 30.10.2014 war erneut ein Zwischenbericht der Sicherheitskommission vorgestellt worden, die im Auftrag des Landesumweltministeriums die Raffinerie auf Kosten der Shell begutachtet. Shell hat die Informationen jedoch nicht weitergeben dürfen. Die liberalen Experten waren enttäuscht: „Der bisher veröffentlichte Zwischenbericht war extrem dünn. Es ist unverständlich, dass das Landesumweltministerium Verbände wie VCI oder NABU bei der Darstellung der Zwischenstände einlädt, die Anwohner, ihre gewählten Vertreter und die Experten in den Parteien als Vermittler zwischen den Politik und Technik aber nicht. Das darf nicht so bleiben.“

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