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28.10.2014

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP befürchtet Verkehrschaos in Vorweihnachtszeit

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Houben: Enttäuschte Erwartungen an Baustellenmanagement
Aufgrund der Verzögerung der Baumaßnahmen an der Ostseite des Domes und die dadurch bedingten weitläufigen Sperrungen und Umleitungen befürchtet die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln wegen des zu erwartenden sehr hohen Verkehrsaufkommens in der Vorweihnachtszeit chaotische Verhältnisse in der Innenstadt. Hierzu erklärt Reinhard Houben, Verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion:

„Schon ohne den Vorweihnachtsverkehr kommt es heute zu erheblichen Staus in der Domumgebung. Um chaotische Verkehrsverhältnisse in der Kölner Innenstadt in der Vorweihnachtszeit mit den Weihnachtsmärkten und dem beginnenden Weihnachtsgeschäft zu verhindern, muss dringend gehandelt werden.

Die FDP-Ratsfraktion will daher von der Verwaltung, die sich von der Verzögerung der Baumaßnahmen so überrascht zeigt, wissen, wie die Stadt das drohende Verkehrschaos verhindern will und ob sie darüber nachdenkt, Ordnungskräften auf der Achse Komödienstraße/Trankgasse bis Gürzenichstraße einzusetzen, um einen Verkehrskollaps durch Rückstaus an Parkhauseinfahrten, zugestellte Kreuzungen und überfrequentierte Fußgängerüberwege zu verhindern.

Es ist auch fraglich, wie die Stadtverwaltung während der zu erwarteten Extremverkehrsbelastungen die jederzeitige und auch umfangreiche Erreichbarkeit der Domumgebung und der Altstadt durch Sicherheit- und Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr und Krankentransporten sicherstellen will.

Die Liberalen interessiert auch, inwieweit die Zeitplanungen für die Baumaßnahmen mit ausreichenden Puffern oder Zwischenzuständen ausgestattet waren, um eine Überschneidung mit dem Vorweihnachtsverkehr zu verhindern. "Inwieweit kann die Stadt Vertragsstrafen gegen Bauunternehmer für Verzögerungen bei den Baumaßnahmen an der östlichen Domumgebung und in der Tiefgarage Dom geltend machen?“, fragt Houben.

Offensichtlich hat auch der von den städtischen Verkehrsplanern kürzlich angesetzte Stresstest einer Sperrung der Komödienstraße in Richtung Dom vor einem Feiertag sehr schnell zu der Erkenntnis geführt, dass dadurch keine Entlastung des Verkehrs rund um den Dom, sondern eine akute Verschlimmerung der Situation herbeigeführt wurde. In diesem Fall war die Kommunikation gegenüber Politik und Öffentlichkeit gleich Null.

Die FDP-Fraktion will in der kommenden Sitzung des Verkehrsausschusses Antworten von der Verwaltung und dem städtischen Baustellenmanager auf folgende Fragen: Nach welchen Kriterien wurde die versuchsweise Sperrung der Komödienstraße inhaltlich und terminlich geplant? Warum wurde die Maßnahmen nicht gegenüber Politik und Öffentlichkeit kommuniziert und inwieweit war der städtische Baustellenkoordinator in diesen Prozess eingebunden? Houben fordert von der Verwaltung, dass sie endlich sicherstellt, dass die an sie gerichteten Erwartungen für ein professionelles Baustellenmanagement erfüllt werden.

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