Köln kann mehr
alle Meldungen »

28.09.2014

FDP-Landtagsfraktion NRW

Meldung

Gebauer: Rot-Grün lässt Schulen bei Inklusion weiter im Regen stehen

Yvonne Gebauer, MdL
Bild vergrößern
Yvonne Gebauer, MdL
Yvonne Gebauer, MdL
Bild verkleinern
Yvonne Gebauer, MdL
Neue sonderpädagogische Ausbildungsordnung
Mit den Stimmen von Rot-Grün hat der Schulausschuss eine neue Ausbildungsordnung zur sonderpädagogischen Förderung verabschiedet. „Die Ausbildungsordnung ist eine herbe Enttäuschung. Sie behebt die qualitativen Mängel bei der Umsetzung der Inklusion nicht. Rot-Grün hat die Chance vertan, nach dem schlechten Inklusionsgesetz Qualitätsstandards und klare Regelungen zur Gestaltung der Inklusion an allgemeinen Schulen zu verankern“, bedauert die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Yvonne Gebauer. Das Vorgehen von Rot-Grün bei der Inklusion sei für Kinder, Eltern und Pädagogen unzumutbar.

Die nach dem unzureichenden rot-grünen Inklusionsgesetz notwendigen Präzisierungen in der Ausbildungsordnung zur sonderpädagogischen Förderung sind überwiegend nicht erfolgt. „Es wäre notwendig gewesen, zu verankern, welche qualitativen Ansprüche Rot-Grün an den Gemeinsamen Unterricht an allgemeinen Schulen stellt. Stattdessen ist die Ausbildungsordnung ein Dickicht unklarer Regelungen und fehlender Präzisierungen zu Basisstandards der qualitativen Umsetzung der Inklusion. Damit lässt Rot-Grün die Schulen bei der Umsetzung der Inklusion weiterhin im Regen stehen“, erklärt Yvonne Gebauer.

Auch drohe das rot-grüne Vorgehen für viele Schülerinnen und Schüler eine frühzeitige und damit möglicherweise präventive Förderung zu behindern. Denn Antragsrechte zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs durch die Schulen werden deutlich eingeschränkt. Damit gebe die Landesregierung vielen Pädagogen das Rätsel auf, wie sie Kinder sonderpädagogisch fördern sollen, wenn ein solcher Bedarf gar nicht diagnostiziert werden darf. „Anstatt zum Beispiel über eine Diagnostik der individuellen Förderbedürfnisse aller Kinder nachzudenken und so von Eltern befürchtete Etikettierungen zu vermeiden, wird Fachkräften die Feststellung vielfach untersagt. Die Sorge vieler Verbände, dass Kinder zu spät oder unzureichend gefördert werden, erscheint daher berechtigt“, kritisiert Gebauer.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

alle Videos »

Videothek

Christian Lindner beim Sommerfest 2018

Aktuelle Highlights

Di., 03.07.2018 Albach: Kämmerin betreibt Beutelschneiderei bei Bürgern FDP lehnt Erhöhung von Abwassergebühren ab Dr. Rolf Albach
Wie der heutigen Presseberichterstattung zu entnehmen war, beabsichtigt die Stadtkämmerin eine höhere Gebührenbelastung der Bürgerinnen und ... mehr
Do., 28.06.2018 Sterck: MiQua wird Leuchtturm Grundsteinlegung belohnt jahrzehntelange Arbeit der Liberalen für Jüdisches Museum Neuer Platz zwischen MiQua und Wallraf-Richartz-Museum
Zur Grundsteinlegung für das Jüdische Museum im Archäologischen Quartier - MiQua auf dem Rathausvorplatz erklärt der ... mehr
Mi., 27.06.2018 Deutsch: Landesregierung stärkt Freie Szene in NRW Kölner Institutionen erhalten ab 2018 deutlich mehr Fördermittel Lorenz Deutsch, MdL
Die von Freien Demokraten und Christdemokraten getragene Landesregierung erhöht die Landesförderung für die Freie Szene in diesem Jahr ... mehr


Politik-Highlights

Ralph Sterck, MdR
Rede von Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, anlässlich der Verabschiedung des städtischen Haushaltes ...mehr

So., 24.09.2017
Bundestagswahl 2017
Am 24. September 2017 war Bundestagswahl Nach der überaus erfolgreichen Landtagswahl in NRW, bei der die Kölner FDP mit 13,8% ...mehr

So., 14.05.2017
Landtagswahl 2017
Am 14. Mai 2017 war Landtagswahl in NRW Mit 13,8% Zweitstimmen holte die Kölner FDP bei der Landtagswahl ein Ergebnis, das ...mehr