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08.01.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Doppelzählung der Besucher in Kölner Museen

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat folgende Anfrage auf die nächste Sitzung des Ausschusses für Kunst und Kultur setzten lassen:

Eine mündliche Anfrage der FDP-Fraktion in der letzten Ausschusssitzung beschäftigte sich mit der Besucherstatistik der Kölner Museen. Auffällig war, dass sowohl im Museum Ludwig als auch im Römisch-Germanischen Museum identische Besucherzahlen für die Ständigen Sammlungen und für die Sonderausstellungen angegeben wurden. Was zunächst nur nach einer undifferenzierten Aufteilung der Gesamtbesucherzahl aussah, zeichnete sich schon in der Sitzung als eine „statistische“ Verdoppelung ab. Allerdings gab es dazu keine einheitliche Verwaltungsmeinung. Inzwischen scheinen jedoch sowohl der Kulturdezernent als auch der Kämmerer davon auszugehen, dass in den genannten Museen jede Besucherin und jeder Besucher doppelt gezählt wurde.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:

1.)Wie ist es zur Praxis dieser Doppelzählung gekommen?

2.)Gibt es einheitliche Standards für die Zählung von Besucherzahlen in den Kölner Museen, oder liegt die Erfassung und Aufbereitung der Zahlen in der Verantwortung der jeweiligen Hausleitung?

3.)Wie kann in Zukunft sichergestellt werden, dass die Statistik der Besucherzahlen ein transparentes und differenziertes Bild vom Besucherzuspruch der einzelnen Museumsaktivitäten gibt?

4.)Welche Auswirkungen auf die Kalkulationen der Sonderausstellungen, aber auch der Museumsetats insgesamt sind durch die Korrektur der Besucherzahlen zu erwarten?

5.)Welche Haltung nehmen die Direktoren der betroffenen Häuser zu dem Umstand ein, dass über Jahre die Statistik doppelt so viele Besucher ausgewiesen hat wie ihre Häuser tatsächlich besucht haben?

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