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04.03.2006

FDP-Kreisverband Köln

Kampf der weiblichen Genitalverstümmelung in Europa

Beschluss des Kreisparteitages der FDP-Köln am 04.03.2006

Antragsteller: Junge Liberale

Der Kreisparteitag hat beschlossen:
International ist die genitale Verstümmelung von Frauen bereits geächtet. Bereits heute laufen zahlreiche Projekte mit dem Ziel, in den Ländern und Kulturen, die die verschiedensten Eingriffe in die weibliche Sexualität vornehmen, zu unterbinden und kulturelle Vorstellungen zu ändern. Dennoch ist das Thema Genitalverstümmelungen auch bei Frauen aus diesen Kulturkreisen in Deutschland und Europa aktuell.
Daher fordert die FDP-Köln neben der allfälligen Strafbarkeit, dass eindeutige Richtlinien für die Behandlung und Beratung von beschnittenen Frauen und Mädchen erarbeitet werden. Zielgruppe sollten Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Pflegefachkräfte sein. Als Vorbild könnte die Schweiz dienen. Auf Initiative von UNICEF gibt es dort seit März 2005 offizielle Empfehlungen für Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte zum Umgang mit beschnittenen Patientinnen.
Das Thema Beschneidung gehört in die Ausbildung von Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern. Diese Fachkräfte können eine wichtige Rolle übernehmen, wenn es darum geht, Eltern davon zu überzeugen, ihre Töchter nicht beschneiden zu lassen.
Vor allem betroffene Frauen sowie Mädchen, die in Gefahr sind, beschnitten zu werden, und ihre Eltern brauchen dringend mehr Beratung und Information. Dazu gehört Aufklärung über die Rechtslage, die medizinischen Konsequenzen der Beschneidung und die Behandlung von Folgeerkrankungen. In den Praxen von Frauen- und Kinderärzten und in Gesundheitsämtern sollte es Informationsmaterial und spezielle Beratungsangebote geben.

Begründung erfolgt mündlich.

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