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02.11.2017

"Ist Luisa hier?"

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet darum, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales am 06.11.2017 aufzunehmen:

Luisa ist ein Hilfsangebot für Frauen, die sich in Clubs, Kneipen, Diskotheken oder in der Partyszene aufhalten und sich dort bedrängt, belästigt oder bedroht fühlen.

Mit der Frage „Ist Luisa hier?“ können sie sich an das Personal wenden und bekommen niedrigschwellig und unmittelbar Hilfe. Die Frau entscheidet selbst, welche Hilfsmöglichkeit sie in Anspruch nehmen will, z.B. ein Taxi oder Freunde/Freundinnen rufen, sich aus dem Lokal heraus begleiten lassen, etc. Durch entsprechende Schulungen und Erläuterungen des Programms ist das Personal in der Lage, schnell und diskret Hilfe zu leisten. Zusätzlich liegen Hinweise zu Frauenberatungs- bzw. Konfliktberatungsstellen bereit.

Dieses Konzept wurde vom Frauennotruf Münster entwickelt und ist bereits in vielen Städten NRWs (Düsseldorf, Münster, Essen), aber auch in anderen Bundesländern wie Bayern (Er-langen, Schweinfurt), Baden-Württemberg (Freiburg, Heidelberg) und Niedersachsen (Oldenburg) etabliert. In diesen Städten ist es sehr gut angenommen worden.

Das Corporate Design kann gegen eine Schutz-und Bearbeitungsgebühr ab 100,00 Euro vom Frauen-Notruf Münster e.V. übernommen werden. Mit dem Corporate Design wird ein Handlungsleitfaden für das Thekenpersonal zur Weitergabe an die Gastronomen als Druckdatei ausgehändigt.

Insbesondere im Kontext der aktuellen Diskussion um alltägliche Belästigungen von Frauen sowohl körperlicher als auch verbaler Art sollte eine solche Einrichtung auch in Köln zur Verfügung stehen.
Deshalb bitten wir die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

1. Welche Planungen gibt es in der Stadt Köln, das Konzept „Ist Luisa hier?“ oder ein ähnliches Konzept zu etablieren?
2. Welche Kooperationspartner sind vorgesehen?
3. Wann ist voraussichtlich mit der Umsetzung zu rechnen?

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