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15.09.2017

Medizinische Notfallversorgung in Köln

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bat darum, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Gesundheitsausschusses zu setzen.

Laut einer Pressemitteilung der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften Notärzte Deutschlands (BAND) e.V. vom Mai 2017 sind nur 22% der Notfalleinsätze mit Blaulicht als echte Notfälle einzustufen. Bei dem großen Rest handelt es sich somit überwiegend um medizinische Bagatellfälle. Trotzdem steigen die Einsatzzahlen im Rettungsdienst jährlich bundesdurchschnittlich um 5-7 %. Die Zahlen, auf die sich die BAND e.V. bezieht, basieren auf einer bundesweiten Analyse des DRK, bei der alle Notfalleinsätze des Rettungsdienstes untersucht wurden.

Davon ausgehend, dass sich die Zahlen für die Stadt Köln nicht wesentlich anders darstellen, stellen sich für die FDP Fraktion insbesondere vor dem Hintergrund ständiger Bedarfsplanerweiterungen im Rettungsdienst die nachfolgenden Fragen:

1. Inwiefern kann sichergestellt werden, dass es zukünftig zu einem gezielteren und wirtschaftlicheren Einsatz der Notfallrettungsmittel in der Stadt Köln kommt?

2. Inwieweit ist an eine stärkere Einbeziehung von Krankentransportwagen statt der oftmals nicht notwendigen Rettungswagen gedacht?

3. Inwieweit gibt es Pläne für eine deutlich bessere Vernetzung der Akteure der Notfallversorgung, also von Rettungsdienst, kassenärztlichem Notfallbereitschaftsdienst und Krankenhaus-Notaufnahme?

4. Inwieweit denkt die Verwaltung über eine gemeinsame Aufklärungskampagne aller Akteure der Notfallversorgung nach, um den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, wann welcher Akteur in der Notfallversorgung der richtige Ansprechpartner ist?

5. Inwiefern sollte eine Neustrukturierung der Abfrageschemata in der Rettungsleitstelle (Notruf 112) erfolgen, um Notfallrettungsmittel zielgerichteter einzusetzen?

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