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21.08.2015

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Fahrbahnsanierung Ulrichgasse – hier: Berücksichtigung Radverkehr und Schaffung eines Parkstreifens

Die FDP-Fraktion hat folgenden Änderungsantrag zu o.g. TOP 4.10 (Vorlagen-Nummer 0293/2015) auf die Tagesordnung des Verkehrsausschusses am 25. August 2015 setzen lassen.

Der Beschluss wird wie folgt ersetzt:

Der Verkehrsausschuss nimmt die Planung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, den Radverkehr in Form eines Radfahrstreifens auf der Ulrichgasse zu berücksichtigen. Die vorgelegte Planung wird dahingehend geändert, dass in beiden Richtungen jeweils

- die zwei verbleibenden Fahrspuren nur eine Breite von 3,00 m bekommen,
- mit dem gewonnen Raum soweit wie möglich ein Parkstreifen – ggf. unter Einbeziehung der heute noch mit Pollern abgetrennten Bereiche der Gehwege für „Schulterparken“ – geschaffen wird und
- die Poller entlang der Gehwege entfernt werden.

Begründung:

Der Verkehrsraum für den motorisierten Individualverkehr (MIV) auf der Ulrichgasse ist heute überdimensioniert. Daher ist es zu begrüßen, dass dieser zu Gunsten einer attraktiven Radwegeverbindung eingeschränkt wird.

Um Kosten zu sparen, schlägt die Verwaltung vor, in der Regel nur den Bereich zwischen den Bordsteinen neu aufzuteilen. Dadurch werden die heute schon üppigen Fahrspuren von bis zu 3,70 m Breite in weiten Teilen noch breiter.

Dies hat eine Beschleunigung des MIVs zur Folge und ist nicht zeitgemäß. So hat die Stadt in anderen Bereichen der Nord-Süd-Fahrt zwischen Dagobertstraße und Machabäerstraße und am Offenbachplatz die Spurweiten auf 3,00 m reduziert.

Reduziert man die Fahrstreifen hingegen auch auf der Ulrichgasse auf 3,00 m (und ggf. den Radweg leicht), so gewinnt man in Teilstrecken Platz für einen Parkstreifen, der den bestehenden Parkdruck senkt, der Stadt Einnahmen beschert und die Durchfahrtsgeschwindigkeit senkt.

Heute sind die Gehwege weitgehend mit Pollern gesichert. Dies wäre künftig entlang des Parkstreifens – entsprechend dem sonst üblichen städtischen Standard – nicht mehr nötig, so dass diese entfernt werden könnten, um teure Unterhaltungskosten zu sparen. Die dadurch frei werdenden Flächen können je nach Bedarf den Gehwegen zugeschlagen werden oder als Puffer für den Parkstreifen im Sinne des „Schulterparkens“ genutzt werden.

Die vorgeschlagene Lösung hat zusammenfassend folgende Vorteile:

• Geringere Fahrbahnbreiten und beparkter Straßenrand für geringeres Tempo des MIVs,
• Entlastung für den Parkdruck in den Vierteln rechts und links der Ulrichgasse,
• höhere Einnahmen der Stadt Köln durch die Parkgebühren und geringere Ausgaben für das ständige Richten der Poller.

In diesem Sinne bitten wir, unserem Änderungsantrag zuzustimmen.

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