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04.09.2013

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Zwischennutzung des Gebäudes Eifelwall durch das Autonome Zentrum

Die FDP-Fraktion hat folgende Anfrage auf die nächsteSitzung des Kulturausschusses setzen lassen.

Mit der Entscheidung für die Zwischennutzung des Gebäudes Eifelwall 7 durch das Autonome Zentrum haben sich die Rahmenbedingungen für die Neubauplanungen des Historischen Archivs verändert.

Die dem Ratsbeschluss 2260/2013 vom 18.07.2013 beigegebene Anlage 1 „Baubeschreibung“ geht noch von einem Baubeginn im Januar 2015 aus. Diese Planung bezog sich allerdings auf die alte Beschlusslage inklusive Kunst- und Museumsbibliothek. Mit dem neuen Beschluss verzichtete die rot-grüne Ratsmehrheit nun auf diese „große“ Lösung und beschloss eine Realisierung ohne Kunst- und Museumsbibliothek. Dies wird nach Aussage der Gebäudewirtschaft eine Verzögerung von 7 Monaten nach sich ziehen. Demnach wäre also mit einem Baubeginn im dritten Quartal 2015 zu rechnen gewesen.

Dem Autonomen Zentrum wurde nun eine unentgeltliche Nutzung bis 31.12.2014 vertraglich zugesagt. Da sich das Gebäude Eifelwall 7 genau auf dem Baugrund befindet und nicht wie mehrfach behauptet auf der Baustelleneinrichtungsfläche, kann frühestens im Januar 2015 mit der Freimachung des Baufeldes begonnen werden. Dem jüngsten Sachstandsbericht (Nr. 7) zufolge, den der Projektsteuerer im Unterausschuss Kulturbauten vorgestellt hat, ist dem Zeit- und Maßnahmenplan zu entnehmen, dass für die Abbrucharbeiten bis zur Übergabe des freigemachten Grundstücks genau ein Jahr eingeplant wird. Dies bedeutet, dass ein Baubeginn frühestens im Januar 2016 erfolgen kann. Damit würde gegenüber der ursprünglichen Planung eine Verzögerung von einem Jahr eintreten, vorausgesetzt die Räumung findet wie vorgesehen statt.

Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:

1.Inwiefern ist die Entscheidung zur Vergabe des Gebäudes Eifelwall 7 an das Autonome Zentrum bis zum 31.12.2014 mit dem Projektsteuerer und den Planern sowie der Archivleitung abgesprochen worden?
2.Inwieweit gab es Bedenken hinsichtlich der Zeitplanung?
3.Wann ist nach derzeitiger Planung mit dem Baubeginn, der Fertigstellung und dem Einzug des Historischen Archivs zu rechnen?

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