Köln kann mehr
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14.03.2009

Köln kann mehr für Senioren

Auszug aus dem KölnWahlprogramm 2009 „Köln kann mehr!“

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Gerade eine Stadt wie Köln mit vielen Studentinnen und Studenten, einer ständigen Zuwanderung junger Menschen, mit vielen Singles und alternativen Lebensmodellen verdrängt häufig diese demographische Tatsache. Wir müssen schon heute die Weichen in Stadtentwicklung, Baukultur, Barrierefreiheit, Versorgung des alltäglichen Bedarfs sowie Wohnen und Betreuung im Alter stellen, damit uns die demographische Entwicklung in Zukunft nicht vor vollendete Tatsachen stellt. Wir brauchen den Dialog der Generationen in Köln für eine altersübergreifende Bürgergesellschaft: Die Jungen von heute werden die Alten von morgen sein. Die vielfältigen Probleme einer Großstadt führen zu Vereinsamung und Ausgrenzung, wenn wir jetzt keine Vorsorge treffen.


• Mit den Menschen verändern sich auch die Ansprüche. Auch die Seniorenarbeit ist davon betroffen. Mit dem Abhalten von Kaffeekränzchen ist es nicht getan. Wir unterstützen seit langem die offene Seniorenarbeit, bei der immer wieder neue Konzepte der Ansprache, orientiert nach den tatsächlichen Bedürfnissen, erdacht und umgesetzt werden. Die offene Seniorenarbeit muss darum erhalten und weiter gefördert werden.

• Aufgeschreckt durch Berichte über fehlende Kontrollen in der Altenpflege haben wir uns für die Verbesserung der Heimaufsicht und für die personelle Aufstockung dieses Bereichs eingesetzt. In der Behandlung alter Menschen in der stationären Pflege zeigt sich, ob der Anspruch von Menschenwürde in einer Gesellschaft realisiert wird. Die FDP wird darum die Kontrolle von städtischen und privaten Heimen ausbauen und gegen Pflegemissbrauch vorgehen.

• Seit nun vier Generationen leben Migrantinnen und Migranten unter und mit uns in Köln. Viele verbringen hier nach jahrzehntelangem Arbeitsleben ihren Lebensabend. Das soziale Angebot für diese Menschen ist bescheiden. Das muss sich ändern! Hier sind Angebote im Alten- und Pflegeheimbereich gefragt, die sich an älteren Migrantinnen und Migranten orientiert. Hier ist ein Berufsfeld für junge Migrantinnen und Migranten zu schaffen, die eine direkte Ansprache und eine an den Bedürfnissen orientierte Pflege dieser älteren Generation vielfach erleichtern.

• Durch steigende Kosten im Alter, zum Bespiel in der medizinischen Versorgung und durch nachwachsende „Altersgenerationen“ mit stagnierender oder zurückgehender staatlicher Rentenversorgung wächst die Gefahr der Altersarmut. Bereits heute müssen wir uns auf diese Entwicklung vorbereiten. Wir machen uns deswegen für präventive, beratende Maßnahmen stark und wir wollen eine Schuldnerberatung, die auf die speziellen Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet ist.

• Eine Stadt wie Köln lebt von dem Dialog der unterschiedlichen Generationen und Kulturen. Wir wollen das generationenübergreifende Wohnen in kleinen Gruppen oder größeren Gemeinschaften fördern. Das Vermitteln von Wohngelegenheiten und das Betreuen der Gruppen wollen wir zentral anstoßen.

• Wir machen uns stark für die Einrichtung von Mehr-Generationen-Spielplätzen in zentraler Lage in Köln. Auf diesen „Plätzen“ sollen Angebote für alle Altersgruppen geschaffen werden, die den Dialog und die Bewegung und damit Fitness und Motorik fördern. Hierfür sind gezielt Sponsoren zu werben.

• Die FDP will den seniorengerechten Ausbau von städtischen Einrichtungen, z.B. Beschilderungen in größerer Schrift, mehr Sitzgelegenheiten (Bänke) und Verweilräume im öffentlichen Raum.

• Durch einen Kölner Senioren-Preis soll das Bewusstsein der Kölner Bevölkerung für die Situation unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger gestärkt werden. Wir wollen Dank und Anerkennung für die in Köln geleistete Arbeit für und von Senioren ausdrücken und würdigen. Durch die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung wird ein größerer Einsatz städtischer Mittel vermieden. Durch Spenden, Zuwendungen und Öffentlichkeitsarbeit wird die Stiftung ausreichend ausgestattet.

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