So können Kölner während der Corona-Krise helfen

Einkäufe und Betreuung

18.03.2020 Meldung Kölner Stadt-Anzeiger

Fardad Hooghoughi

Was können wir tun? Diese Frage stellten sich viele Kölnerinnen und Kölner, seit sich die Corona-Krise derart dramatisch verschärft hat. Sie wollen denen, für die das Coronavirus eine Lebensgefahr darstellt oder denen, die wegen Kinderbetreuung nicht arbeiten können, helfen. Vor allem in den sozialen Netzwerken gibt es eine wahre Flut von Hilfsangeboten.

Um diese beeindruckende und solidarische Nachbarschaftshilfe zu unterstützen und zu verbreiten, will der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in den kommenden Tagen und Wochen einen Überblick über die Hilfsangebote von Vereinen, Lokalpolitikern, Kirchen, sozialen Einrichtungen und karitativen Initiativen geben.

Organisierte Hilfeleistungen: 

  • Das Projekt „Unaufgeregt zusammenhalten“, initiiert von Kölner Eltern und Pfarrer Christoph Rollbüher, bietet unkompliziert Hilfe an: christuskirche-mitten-im-leben.de
  • Gemeindemitglieder der Lutherkirche Nippes bieten Bedürftigen an, Einkäufe zu übernehmen: lutherkirche-nippes.de
  • Der Kalker FDP-Bezirksvertreter Fardad Hooghoughi  hat kurzerhand eine Gruppe aus 20 Helfern gegründet, die Senioren unter die Arme greift – und bittet um Anrufe  unter der Nummer 0177/4127150
  • Das Sülzer Nachbarschaftsatelier „Hins und Kuntz“ hat ein Forum gegründet, das als technische Schnittstelle zwischen Helfenden und Bedürftigen in Sülz, Klettenberg, Lindenthal und Zollstock fungieren soll. Verantwortung für die einzelnen Angebote übernimmt das Atelier allerdings nicht. hinsundkunzt.de

Private Angebote:

  • In der Gruppe „#CoronaHilfe Gruppe Köln“ werden Anfragen beantwortet und Hilfen angeboten. Die Gruppe prüft die Beiträge und richtet sich nach einem Leitfaden. Die privaten Angebote sollen kostenlos und solidarisch für die Nachbarschaft sein.

  • Die Gruppe „Corona Kinderbetreuung & Nachbarschaftshilfe Köln“ ist bereits jetzt mit mehreren hundert Mitgliedern eine der größten in Köln. Diese Gruppe empfiehlt sich vor allem für Eltern, die eine Lösung suchen, um Kinder unterzubringen. 

  • Die Gruppe „Corona Hilfe Köln“ beschränkt sich ausschließlich auf Hilfsangebote. Hier können Kölnerinnen und Kölner um Unterstützung bitten oder anbieten. Ein Informationsaustausch soll in diese Gruppe nicht stattfinden. Alle Hilfsangebote sollen kostenlos sein. Wer Hilfe braucht, kann sich auch unter der Telefonnummer 0221/30142391 bei Organisatorin Margret Müller melden und dort auf einen Anrufbeantworter  sprechen.

  •  Schon 120 Schüler und Studenten in allen Stadtteilen hat die 19-jährige Carla Mimbartz zusammentrommeln können, die nun bereit sind, unentgeltlich anderen unter die Arme zu greifen: Einkaufen gehen, Babysitten zum Beispiel. Wer Hilfe braucht, schreibt eine Mail an  zusammen.gegen.corona@gmail.com, Mombartz stellt die  Anfragen dann in die Whatsapp-Gruppe, in der alle Helfer organisiert sind, und  dann meldet sich ein Freiwilliger bei den Hilfesuchenden.

 

Polizei empfiehlt „gesundes Misstrauen“

„Wir raten dringend, nur von solchen Leuten Hilfe anzunehmen, die man einschätzen kann und die man persönlich kennt, wie etwa Nachbarn“, sagt Polizei-Pressesprecher Wolfgang Baldes. Insbesondere für Senioren gelte: Fremden nicht die Tür aufmachen und vor allem natürlich kein Geld und keine Kreditkarten herausgeben.

Schreiben Sie uns!

Schicken Sie uns eine E-Mail mit dem Stichwort „Hilfsangebot“  an coronavirus@dumont.de, wenn Sie Interesse daran haben, dass wir Ihre Initiative nennen. Wir bitten allerdings um Verständnis dafür, dass wir keine Hilfsangebote einzelner Personen oder privater Gruppen, die uns als Redaktion nicht bekannt sind, aufnehmen können, da wir leider nicht prüfen können, ob diese seriös sind.

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Fardad Hooghoughi

Fardad Hooghoughi

Vorsitzender des FDP-Stadtbezirksverband Ost

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