Ruffen: Wieder ist Enttäuschung bei Kindern und Eltern groß

FDP zeigt sich nicht überrascht angesichts des Chaos um Anmeldungen an Gymnasien

18.03.2022 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Laut ersten Berichten haben 3 von 10 Schülerinnen und Schülern nicht den Platz an ihrem Wunsch-Gymnasium erhalten und das trotz der endlich transparenten Möglichkeit zur Mehrfachanmeldung. Stefanie Ruffen, schulpolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion erläutert daher:

„Das Problem ist hausgemacht. Seit Jahren wissen wir, dass wir genau wie an den Gesamtschulen auch an Gymnasien zu wenige Plätze haben. Da die Gymnasien aber im Gegensatz zu Gesamtschulen alle Kinder, die den Wunsch haben, auch annehmen müssen, werden auch in diesem Schuljahr alle unterkommen. Bis es aber so weit ist, werden viele Tränen fließen und manche Kinder mehrfach Pech bei der Verlosung haben. Ein Ende wird das nur haben, wenn wir endlich genug Schulplätze zur Verfügung stellen können.

Eine Abmilderung des Frustes hätte man aber schon lange durch ein transparentes und einfaches Verfahren haben können. Nachdem die Schulverwaltung im letzten Jahr ohne Unterstützung der Politik mitten im Verfahren die Spielregeln geändert hat, dachte man, es könne nicht schlimmer kommen. Es wurde von allen Seiten Besserung gelobt und versprochen, gemeinsam ein neues Verfahren zu finden, welches zumindest den Leidensweg verkürzt, in dem es die Kinder nicht von Lostopf zu Lostopf schickt.

Leider ist eigentlich nichts geschehen. Politik und Schulleiter haben zwar einmal gemeinsam diskutiert, aber ein Vorschlag der Verwaltung ist aus dieser Diskussion nicht entstanden. Es wurde lediglich ein Verfahren im Rahmen der gesetzlichen Reglungen angeboten, welches sicher nicht den eklatanten Mangel an Plätzen berücksichtigt. Wir müssen dringend darauf bestehen, dass für nächstes Jahr eine wirkliche Neuausrichtung angestrebt wird. Der erste Versuch ist gründlich misslungen.“

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Stefanie Ruffen, MdR

Stefanie Ruffen, MdR

Schul- und Baupolitische Sprecherin

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