Kölner-FDP-Fraktion unterstützt Vorhaben des Landes, Pool-Testungen an Grund- und Förderschulen einzuführen

Ruffen: Pool-Testungen kindgerechter, einfacher und sicherer

16.05.2021 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Die Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer hat am Freitag angekündigt, dass ab heute in allen Grund- und Förderschulen Nordrhein-Westfalens PCR-Pool-Testungen durchgeführt werden, die sogenannten Lolli-Tests. Damit verbessert das Land auch in Köln die Sicherheit des Schulbetriebes durch einen erhöhten Gesundheitsschutz für Lehrkräfte und Schüler. Zugleich verbessern sich so die Voraussetzungen für zusätzlichen Präsenzunterricht, da Infektionsketten schneller und treffsicherer durchbrochen werden können.

„Die Familien in Köln werden vom neuen Lolli-Test-Verfahren profitieren, denn damit werden Infektionen noch frühzeitiger als mit den bisher verwendeten Selbsttests erkannt und somit wird der Schulbesuch für die Kinder und Lehrkräfte noch sicherer. Ich freue mich, dass die Stadt Köln, in der das neue Testverfahren über drei Wochen mit Unterstützung des Landes erprobt wurde, nun mit allen Schulträgern dieses anspruchsvolle Testverfahren unterstützt,“ so Stefanie Ruffen, schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

„Das Gesamtvorhaben zeigt, wenn alle Ebenen an einem Strang ziehen, können innerhalb kürzester Zeit große Projekte realisiert werden. Ich danke allen Akteuren vor Ort in den Schulen und freue mich, dass alle mitmachen. Entlang von 18 Routen mit insgesamt 177 Schulstandorten werden im gesamten Stadtgebiet bis zu den Sommerferien täglich 1749 Proben abgeholt und dabei Tag für Tag knapp 350 km zurückgelegt. Das ist eine logistische Meisterleistung“.

Die PCR-Pool-Testungen sind kindgerechter, einfacher zu handhaben und sicherer, weil die Ergebnisse in Laboren erstellt werden. Alle Grund- und Förderschulen wurden mit den entsprechenden Materialien versorgt, so dass ab heute die Schülerinnen und Schüler mit dem „Lolli-Test“, einem einfachen Speicheltest, wie in Köln schon erprobt, zwei Mal pro Woche in ihrer Lerngruppe auf das Corona-Virus getestet werden können.

Die Handhabung des Lolli-Tests ist kinderleicht: Die Schülerinnen und Schüler nehmen einen Tupfer für 30 Sekunden in den Mund, dieser wird zusammen mit allen Tupfern der restlichen Kinder der Lerngruppe in einem Sammelgefäß als Pool-Probe in einem Labor ausgewertet.

Die PCR-Auswertungsmethode sichert ein sehr verlässliches Testergebnis. Zudem kann eine mögliche Infektion bei einem Kind durch einen PCR-Test deutlich früher festgestellt werden als durch einen Schnelltest, sodass auch die Gefahr einer Ansteckung rechtzeitiger erkannt wird. Das Projekt ist auf landesweit fast 3.800 Schulstandorte ausgerichtet. Für den Transport der Proben zwischen den Schulen und Laboren sind landesweit über 400 Routen festgelegt worden, die von den Schulträgern betreut werden.

 

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Stefanie Ruffen, MdR

Stefanie Ruffen, MdR

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