FDP fordert Verzicht auf Erstaufnahmeeinrichtung im Agnesviertel
Sterck: Standort und Gebäude ungeeignet
04.09.2025 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Die Stadtverwaltung hat der Bezirksregierung die Genehmigung zum Umbau der ehemaligen Oberfinanzdirektion im Agnesviertel in eine Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete verweigert. Es ist von einer umfangreichen Mängelliste die Rede, die fehlenden Brandschutz, unzureichende Rettungswege und elementare Missachtungen des Bauordnungsrechts beinhalten soll. Ralph Sterck, Sprecher für Stadtentwicklung der FDP-Ratsfraktion, erklärt:
„Diesen Schuss vor den Bug sollte die Bezirksregierung und die dahinterstehende Landesregierung zum Umdenken bringen. Der Standort nahe dem problembeladenen Ebertplatz ist ungeeignet. Gleiches gilt für das Gebäude, das mit großem Aufwand umgebaut werden soll und trotzdem nicht vollständig genutzt werden kann. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen sich und der Öffentlichkeit das Scheitern des Projektes eingestehen.
Für die FDP steht außer Frage, dass Köln den richtigen Rahmen für eine solche Einrichtung bietet und ein alternativer Standort gefunden werden kann. Bei mehr als 400 km² Fläche muss das möglich sein. Die aktuell geringen Zugangszahlen und die längere Nutzung der Einrichtung an der Schönhauser Straße geben dem Land die nötige Luft und Zeit, gemeinsam mit der Stadt den Prozess neu aufzusetzen und viel Geld und ungenutzten Raum zu sparen.“







