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28.04.2014

FDP-Kreisverband Köln

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Lindner und Sterck eröffnen Infotainer am Neumarkt

Ralph Sterck vor dem Infotainer
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Ralph Sterck vor dem Infotainer
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Ralph Sterck vor dem Infotainer
FDP-Straßenwahlkampf zur Europa- und KölnWahl gestartet
Selbst Petrus meinte es gut mit den Kölner Liberalen. Bei sommerlichen Temperaturen und viel Sonnenschein hatte die Kölner FDP zur Eröffnung des Straßenwahlkampfes am Freitag an ihren Infotainer am Neumarkt geladen. Traditionell wird der Wahlkampf mit dem FDP-Bundesvorsitzenden und dem Spitzenkandidaten der Kölner FDP zur jeweiligen Wahl eröffnet. Diesmal waren es der Christian Lindner MdL und der Spitzenkandidat zur KölnWahl, der Kölner FDP-Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck MdR. Sie konnten als prominenten Gast den ehemaligen Innenminister Gerhart R. Baum begrüßen.

Ebenso traditionell beginnt die FDP an ihrem permanenten Wahlstand mitten im Herzen von Köln mit Musik und Getränken ihren öffentlichen Wahlkampf. Der Infotainer steht am Eingang zur Schildergasse, einer der meistbesuchten Einkaufsstraßen Deutschlands. Die Menschen knubbelten sich vor der Bühne, dass es fast kein Durchkommen mehr gab. Schon die Musik lud die Menschen zum Verweilen ein: Newcomer Alexander Kulp begeisterte mit seinem Swing-Repertoire à la Michael Bubble die Zuschauerinnen und Zuschauer und sorgte so für eine gute Stimmung zum Wahlkampfauftakt.


Ulrich Breite, Ralph Sterck, Helmuth Bentz, Christian Lindner und Gerhart Baum auf dem Neumarkt (v.l.)

Sterck machte in seiner Eröffnungsrede deutlich, welche Chancen Köln habe und wie sie genutzt werden müssten. Dafür müssten die Probleme, an denen Köln kranke, klar benannt werden. “Diese Aufgabe übernimmt die Kölner FDP mit ihrer Wahlkampagne“, erklärte er. Köln sei eine wachsende Stadt, aber unternehme viel zu wenig, um mehr Wohnraum zu schaffen. Die FDP wolle schnell und unbürokratisch mehr Wohnungen bauen lassen, denn nur so könne man die Mieten stabilisieren. Köln werde als nicht sichere und unsaubere Stadt wahrgenommen. Hier fordere die FDP von der Stadt mehr Engagement. Köln ersticke in Staus, habe schlechte Radwege und fördert den ÖPNV zu wenig. Hier brauche es mehr Investitionen in die Infrastruktur.

Lindner veranschaulichte in seiner Rede, wie nötig Deutschland eine liberale Partei wie die FDP brauche. Die große Koalition aus CDU und SPD sei sich nur einig beim Geldausgeben, nutze aber die gute wirtschaftliche Lage und damit verbundenen erhöhten Steuereinnahmen nicht für den Schuldenabbau. Sie mache damit Politik auf den Rücken der jüngeren Generationen und spiele mit deren Zukunft. Die Belange der deutschen Wirtschaft, insbesondere des Mittelstandes, blieben in einem erschreckende Maße auf der Strecke. Der sozialen Marktwirtschaft fehle mit der FDP im Bundestag ihren stärksten Befürworter und Anwalt. Die Opposition aus Grünen und Linken sei da ein Totalausfall, weil sie die Bundesregierung im Rufen nach mehr Staat und Wirtschaftslenkung noch übertrumpfe.


Christian Lindner stellte die Bedeutung Europas heraus

Besorgt zeigte sich Lindner über die Situation in der Ukraine. Die Krise verdeutliche umso mehr, wie bedeutsam die europäische Integration für Frieden und Freiheit auf unserem Kontinent sei. Wurde die europäische Idee gerade in der Finanzkrise bespöttelt und als Auslaufmodell gesehen, so zeige sich, welchen schützenswerten Werte die EU den Menschen garantiere. „Wir Liberale stehen für Weltoffenheit, Toleranz und Menschenrechte, die wir auf unserem Kontinent am besten mit einer Europäischen Union für die Menschen bewahren können. Die FDP will die EU reformieren, aber erhalten und nicht zerschlagen, wie es leider auch Populisten in Deutschland einfordern“, erklärte er. Lindner geißelte aber auch den ausufernden Bürokratismus der europäischen Institutionen.


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