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08.12.2013

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

„Rumpelkammer“-Antrag der SPD fällt auf BV zurück

Lorenz Deutsch, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
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Lorenz Deutsch, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
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Lorenz Deutsch, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
FDP-Fraktion fordert Korrektur
Seit ca. zwei Jahren beschäftigt sich das Stadtlabor in einem innerstädtischen Planquadrat mit dem Umgang mit Kunst im öffentlichen Raum. Gefragt wird nach Bedingungen von Relevanz, aber auch von Relevanzverlust, nach der Bedeutung von Umfeldveränderungen oder auch schlicht nach den Effekten von stadträumlicher Verwahrlosung. Als öffentlich wirksame Aktion für den Transport dieser Fragestellungen in die Stadtgesellschaft entstand dann schon früh der Vorschlag, ein „Archiv für ungenutzte Kunst“ temporär auf dem Roncalliplatz einzurichten.

Eine solche Aktion war den Vertretern der SPD in der Bezirksvertretung offensichtlich ein solcher Graus, dass sie vorsorglich in der Sitzung vom 15.05.2012 einen Antrag gegen diese Aktion stellten. Der trug den uncharmanten Titel „Kein Kunstrumpelkammer auf dem Roncalliplatz“. Dieser Antrag wurde dann mehrheitlich gegen die Stimmen der FDP-Fraktion angenommen. Die CDU begrüßte den Antrag ausdrücklich, die Grünen haben ihm zugestimmt.

Nun soll das Projekt stattfinden und die zuständigen Ratsgremien bringen es derzeit auf den Weg, wenn da nicht die wohl eher peinlich zu nennende Beschlusslage der Bezirksvertretung wäre. Die SPD hat im Kulturausschuss Beratungsbedarf angemeldet, um noch auf ihre Bezirksvertreter Einfluss nehmen zu können. So ist der Antrag auf die Sondersitzung des Kulturausschusses am 13.12. verschoben, so dass die Bezirksvertretung am 12.12. noch entscheiden kann. Lorenz Deutsch, Bezirksvertreter und Mitglied im Kulturausschuss für die FDP erklärt dazu:

„Die Bezirksvertretung sollte ihre Entscheidung gegen das „Archiv für ungenutzte Kunst“ in der nächsten Sitzung korrigieren. Köln nimmt in der Diskussion um den Umgang mit Kunst im öffentlichen Raum dank des Stadtlabors eine Vorreiterrolle ein. Das passt sehr gut zum Kölner Anspruch eine Kunststadt sein zu wollen. Das eher kunstferne Gepolter des SPD-Antrags passt dazu leider nicht. Die erneute Diskussion bietet nun die Chance, diesen Eindruck wieder zu tilgen. Wir hoffen sehr, dass die Fraktionen, die das „Archiv“ zuletzt abgelehnt haben, den Mut zur Selbstkorrektur haben und dieses Mal den Weg freimachen.“

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