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12.08.2013

FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt

Meldung

FDP-Fraktion lehnt Brücke zu Gleis 1 ab

Maria Tillessen, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
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Maria Tillessen, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
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Maria Tillessen, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
Tillessen: Dieses Stückwerk ist eine städtebauliche Geisterfahrt
Seit Ende Juli ist mit dem Umbau der östlichen Domumgebung begonnen worden. Endlich, denn nach langer Vorplanung wird nun die unattraktive Unterwelt, die bislang den Zugang zur Altstadt geprägt hat, beseitigt und es entsteht ein attraktiver Stadtraum. Der Dionysosbrunnen wird aus seiner Pissoir-Position befreit und der Domchor wird in einer offenen und klar strukturierten Umgebung neu und angemessen erlebbar.

Welchen Gewinn diese Freilegung bedeutet, kann jeder anhand der neuen Domtreppe am Bahnhofsvorplatz oder vor dem alten Wartesaal nachvollziehen, wo schon die ersten Überbauungen beseitigt wurden und so ein schöner Stadtraum zwischen Wartesaal und Kunstbar mit atemberaubendem Domblick entstanden ist.

Genau an dieser Stelle soll nun nach dem Willen des grünen Bezirksbürgermeisters eine neue Brücke entstehen. Sie soll einen barrierefreien Zugang zum Bahnhof von der Domplatte ermöglichen. Die schon bestehende Möglichkeit mit dem Aufzug an der Domtreppe sei wegen der andauernden Verunreinigung insbesondere durch Wildpinkler unzumutbar. Maria Tillessen, Vorsitzende der FDP-Fraktion in der BV-Innenstadt, erklärt dazu:

„Die mangelnde Sauberkeit des Aufzuges an der Domtreppe kann kein Grund für die städtebauliche Geisterfahrt des Bezirksbürgermeisters sein. Die Reinigung dieses Aufzuges muss organisierbar sein und wir werden einen entsprechenden Antrag in die BV einbringen. Diesen Zustand einfach als unveränderlich hinzunehmen und dafür die lange geplante Aufwertung des Domumfeldes zu konterkarieren, ist völlig inakzeptabel.

Auch die vermeintliche Abkürzung ist kein überzeugendes Argument. Ein behindertengerechter Aufzug auf Gleis 1 findet sich erst am anderen Ende des Bahnsteigs. Für alle anderen Bahnsteige hält sich der Vorteil dieses Zugangs also in überschaubaren Grenzen.

Dafür die grundlegende Aufwertung des Domumfeldes wieder mit architektonischem Wildwuchs zu beeinträchtigen, wäre wirklich ein Witz. Es gab einen langen und offen gestalteten Diskussions- und Planungsprozess, in dessen Ergebnis man sich auch gegen den Steg zu Gleis 1 entschieden hat.

Wir müssen in Köln endlich zu einer verlässlichen Planungskultur finden. Einzelgängerische Last-Minute-Initiativen, wie die des Bezirksbürgermeisters, führen nur zu städtebaulichem Stückwerk. Davon haben wir in Köln wirklich genug!“

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