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08.08.2013

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Pressespiegel

„Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit“

Hans H. Stein
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Hans H. Stein
Kölner Direktkandidaten im Interview: Hans H. Stein
In Interviews stellen sich die Kölner Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2013 den Lesern von report-k.de vor. Hans H. Stein kandidiert für die FDP im Wahlkreis Köln II. Der gebürtige Kölner ist Vorsitzender des Kreisverbandes Köln und Leiter des Regionalbüros der Friedrich-Neumann Stiftung in Brüssel.

Report-k.de: Die Wahl des Direktmandats ist auch eine persönliche Wahl. Stellen Sie sich unseren Lesern bitte kurz vor.

Hans H. Stein: Ich wurde 1965 in Köln-Lindenthal geboren und bin verpartnert. Ich bin Diplom-Volkswirt und engagiere mich beruflich in einer politischen Stiftung, bei der ich den europapolitischen und transatlantischen Dialog verantworte.

Warum haben Sie sich für eine politische Laufbahn entschieden? Wie bekommen Sie Ihren Beruf und die Politik unter einen Hut? Was reizt Sie am Bundestagsmandat?

Politisch engagiere ich mich ehrenamtlich seit mehr als 25 Jahren für die Liberalen, seit 2011 als Kreisvorsitzender der Kölner FDP, weil ich in einer freien, chancengerechten Gesellschaft leben möchte. Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit! Natürlich ist es nicht immer leicht, Beruf, Familie und Politik unter einen Hut zu bringen. Aber so ist das bei jedem gesellschaftspolitischen Engagement. Die vielen Ehrenamtler, ob sie sich im Sozialen, im Sport, in der Kultur oder eben in der Politik engagieren, machen unser Land so lebenswert und tragen zum Zusammenhalt bei.
Am Sprung vom Ehrenamt in den Bundestag reizt mich, mich noch besser für die Kölnerinnen und Kölner einsetzen zu können und einen Beitrag zur Zukunftsgestaltung Deutschlands in einem vereinten Europa zu leisten.

Was wollen Sie in Berlin für Schwerpunkte setzen?

Im Deutschen Bundestag werde ich mich für eine Gesellschaft einsetzen, in der die und der einzelne mit ihren und seinen Neigungen und Talenten im Mittelpunkt steht. Für eine Gesellschaft, die auf Chancengerechtigkeit statt Gleichmacherei, auf Freiheit und Verantwortung statt Gängelei und Bevormundung setzt. Und Zukunft haben wir nur in einem Europa der Bürger. Das europäische Motto „in Vielfalt geeint“ muss endlich wieder mit Leben gefüllt werden. Denn dahinter verbergen sich unendliche Chancen – bei Ausbildung, Jobs, Wachstum, Wohlstand – in Freiheit und, was wir leider häufig vergessen – in Frieden.

Was möchten Sie in Berlin für Köln erreichen?

Köln muss stärker seine Stärken als europäischer Wirtschafts- und Kulturmetropole nutzen. Das bietet Chancen für den unternehmerischen Mittelstand und seinen engagierten Mitarbeitern. Nicht mit „Klein-Klein“ oder „Augen zu und durch“ werden wir die Zukunft der Stadt gestalten, sondern nur wenn wir auf die innovativen und Kreativen Köpfe der Stadt setzen.

Viele Kommunen, darunter auch Köln, sind hoch verschuldet. Wie muss die finanzielle Situation der Kommunen verbessert werden und wie wollen Sie sich hier für Köln einbringen?

Vorab: Auch in diesem Jahr übersteigen die Einnahmen der Kommunen insgesamt wieder deren Ausgaben. Grund dafür ist die positive wirtschaftliche Entwicklung mit Rekordsteuereinnahmen. Zudem hat der Bund die Kommunen – auch Köln – bei den Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und den Kosten der Unterkunft für Hartz-IV-Leistungsbezieher mit 4,5, Milliarden Euro wesentlich entlastet. Für den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren gab der Bund den Kommunen – auch Köln – Zuschüsse von über 5,4 Milliarden Euro.
Köln hat weniger ein Einnahmen- als ein Ausgabenproblem. Falsche Prioritätensetzung, überlange Planungen bei nahezu allen städtischen Projekten und schlechtes Management von Rot-Grün in Köln tragen zur desolaten Finanzlage der Stadt bei. Man muss nur ein paar Kilometer nach Norden schauen und sieht, dass man mit guter Politik und gutem Management sogar schuldenfrei werden kann.

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