Köln kann mehr
alle Meldungen »

12.08.2013

report-k.de

Pressespiegel

„Eine aktive Mitgestaltung unserer Gesellschaft ist unerlässlich“

Stefanie Ruffen
Bild vergrößern
Stefanie Ruffen
Stefanie Ruffen
Bild verkleinern
Stefanie Ruffen
Kölner Direktkandidaten im Interview: Stefanie Ruffen
In Interviews stellen sich die Kölner Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2013 den Lesern von report-k.de vor. Stefanie Ruffen kandidiert für die FDP im Wahlkreis Köln I. Die gebürtige Kölnerin arbeitet als selbstständige Architektin ist zudem als baupolitische Sprecherin der Kölner Ratsfraktion der FDP tätig. 2007 bis 2011 war sie stellvertretene Vorsitzende des Kreisverbandes Köln.

Report-k.de: Die Wahl des Direktmandats ist auch eine persönliche Wahl. Stellen Sie sich unseren Lesern bitte kurz vor.

Stefanie Ruffen: Ich bin 41 Jahre alt, selbstständige Architektin, verheiratet und 2 Kinder (Jungs 8 und 11 Jahre alt).

Warum haben Sie sich für eine politische Laufbahn entschieden? Wie bekommen Sie Ihren Beruf und die Politik unter einen Hut?

Die aktive Mitgestaltung unserer Gesellschaft halte ich für unerlässlich. Eine Demokratie lebt von vielen verschiedenen Ansichten und Einstellung. Schon in der Schule habe ich aktiv in der Schülermitverwaltung gearbeitet. Dabei ist es ein täglicher Balanceakt, Beruf und Politik zusammenzubringen, der aber sehr reizvoll ist, weil ich meine Politikfelder meinen Interessen und damit meinem Beruf angepasst habe.

Was reizt Sie am Bundestagsmandat?

Die Bundesebene ist letztendlich die größte Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Gerade im Bereich Wohnungsbau und Bauen kann man viel Einfluss nehmen.

Was wollen Sie in Berlin für Schwerpunkte setzen?

Es gilt mit Wohnungsbauförderprogrammen gezielt Investoren zu ermutigen, auch günstigen Wohnraum anzubieten. Dann setze ich mich seit Jahren für die Einführung einer Bundesbauordnung ein, weil es nicht einzusehen ist, dass die baurechtlichen Anforderungen von Bundesland zu Bundesland so stark variieren. Gerade als überregional tätige Architektin stößt man da immer wieder auf nicht nachvollziehbare Unterschiede.

Was möchten Sie in Berlin für Köln erreichen?

Gerade in Köln ist Wohnraum vor allem für Familien mit mittlerem oder niedrigerem Einkommen nicht zu finden. Ebenso mangelt es an Studentenwohnungen. Hier gehören Programme in Zusammenarbeit mit der freien Wirtschaft erarbeitet, die den Bau dieser Wohnungen lukrativ machen.

Viele Kommunen, darunter auch Köln, sind hoch verschuldet. Wie muss die finanzielle Situation der Kommunen verbessert werden und wie wollen Sie sich hier für Köln einbringen?

Köln hat Rekordeinnahmen, bekommt aber seine Kosten nicht in den Griff. Hier muss eine verantwortungsbewusste Politik ansetzen. Dabei hat der Bund die Kommunen und damit auch Köln deutlich entlastet. Wie z.B. bei den Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und den Kosten der Unterkunft für Hartz-IV-Leistungsbezieher mit 4,5 Milliarden Euro.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

alle Videos »

Videothek

Gebauer und Houben werden Spitzenkandidaten

Aktuelle Highlights

Di., 27.09.2016 KölnLiberal: Die neue Ausgabe ist da! Aktuelle politische Baustellen
"Sie sind herzlich eingeladen mitzumachen", schrieb Stephan ... mehr
Sa., 24.09.2016 FDP begrüßt Ergebnis des Workshops Sterck: Deutzer Hafen wird wachgeküsst Städtebaulicher Entwurf zur Umwandlung des Deutzer Hafens
Bereits 2007 hatte die FDP vergeblich eine Initiative in den ... mehr
Do., 15.09.2016 Gebauer und Houben für Landeslisten nominiert Bezirksparteitag tagte in Köln Yvonne Gebauer und Reinhard Houben
Der FDP-Bezirksverband Köln nominierte gestern abend auf seinem außerordentlichen Bezirksparteitag in Köln die Kandidatinnen und Kandidaten ... mehr

Termin-Highlights


Di., 04.10.2016, 17:00 Uhr
Besichtigung Wasserwerk und -schule
Liebe Mitglieder, Interessenten und Freunde der FDP-Porz, unsere FDP-Tour geht weiter. Diesmal laden wir Sie ganz herzlich ein am ...mehr

Di., 04.10.2016, 19.00 Uhr
Mehr Wohnraum durch verminderte Standards?
Stefanie Ruffen
Maßnahmen zur Baulandmobilisierung, wie etwa das Kooperative Baulandmodell der Stadt Köln, werden allein nicht ausreichen, um einer ...mehr
Gerd Kaspar
Zu Gast bei ifs internationale filmschule köln - Einladung zum Info-Abend der Medienwerkstatt der FDP Köln ...mehr

Politik-Highlights

Ralph Sterck, MDR
Haushaltsrede von Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der ...mehr
Katja Hoyer, MdR
Rede der Stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Katja Hoyer, zur Fortsetzung der Planungen für ein ...mehr
Ulrich Breite, MdR
Laudatio zur Übergabe des Friedrich-Jacobs-Preises 2015 an die Sportjugend Köln für das Angebot Mitternachtssport Lieber Herr ...mehr