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05.05.2013

FDP-Landtagsfraktion NRW

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Gebauer: Inklusion ohne Qualität wird scheitern

Landtag Nordrhein-Westfalen
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Rot-Grüner Gesetzentwurf zur schulischen Inklusion
Die rot-grüne Landesregierung hat einen Gesetzentwurf zur schulischen Inklusion in den Landtag eingebracht. Die FDP kritisiert, dass SPD und Grüne die Kommunen, Lehrer und Eltern mit der Umsetzung dieses zentralen Projekts allein lassen und die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen aus dem Blick verloren haben. „Inklusion kann als Sparmodell nicht funktionieren. Darunter leiden zuallererst die betroffenen Kinder“, warnt Yvonne Gebauer, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion.

„Rot-Grün setzt falsche Prioritäten. Bei Rot-Grün geht Tempo vor Qualität. Bei der Umsetzung der Inklusion müssen jedoch die Bed ürfnisse der Kinder und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf im Zentrum stehen“, erklärt die Bildungsexpertin. Dafür sind Fachpersonal, entsprechend ausgestattete Schulen und weiterhin eine vielfältige sonderpädagogische Förderlandschaft nötig. Kommunen müssen aus Sicht der FDP bei der Inklusion durch das Land angemessen unterstützt werden. „Alle diese zentralen Voraussetzungen erf üllt der Gesetzentwurf von Rot-Grün nicht einmal in Ansätzen. Kinder, Eltern und Kommunen werden zurückgelassen. Der Qualität der sonderpädagogischen Förderung drohen irreparable Schäden, weil die Schulministerin hartleibig jedwede Anerkennung der Konnexit t verweigert“, fürchtet Gebauer.

„Förderschulen sollen in großer Zahl geschleift werden, auch wenn Eltern den Besuch dieser Schulen wünschen. Die Wahlrechte der Eltern sind Rot-Grün offenbar keinen Pfifferling wert“, kritisiert die Bildungsexpertin. Umfassende qualitative Vorgaben für Lerngruppen, Sachmittelausstattung oder umfangreiche Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer durch multiprofessionelles Personal scheinen demnach für Rot-Grün ebenfalls irrelevant. Gebauer warnt: „Inklusion kann als Sparmodell nicht funktionieren. Leider hat Ministerin Löhrmann die Qualität der Förderung und die Bedürfnisse der Schülerinnen und Sch üler offensichtlich vollkommen aus dem Auge verloren.“

(24.04.2013)

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