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25.09.2012

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP fordert schnelle Begutachtung des ehemaligen Schießplatzes in Ostheim

Dr. Rolf Albach, MdR
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Dr. Albach: Besteht Gefahr für das Lebensmittel Wasser?
Auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Umweltausschuss antwortete die Verwaltung, dass der Boden auf dem ehemaligen Schießplatz in Ostheim und das Grundwasser in der Umgebung auf mögliche Gefährdungen zuletzt im Jahr 1987 untersucht wurde. Nach Inkrafttreten des Bodenschutzrechtes 1999 hätte daher kein Anlass für eine erneute Gefährdungsabschätzung bestanden.

Im Zuge der Herstellung der Erschließungsstraße zum Waldbadviertel wären die Schadstoffbelastungen erkannt und von der GAG bei der Stadtverwaltung angezeigt worden. Daraufhin sei der mit Bleischrot und Teerscheiben verunreinigte Bereich mit Hilfe von Zäunen und Hinweisschildern gesichert sowie das betroffene Gelände als Verdachtsfläche im Altlastenkataster aufgenommen worden. Hierzu erklärt Dr. Rolf Albach, Umweltpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln:

„Welches Kind würde nicht mit den bunten Scheiben spielen, die in Ostheim im Wald liegen? Der Zaun ist kein Hindernis, das Schild "Schießplatz" auch nicht - und Ermahnungen der Eltern? Leider enthalten die bunten Scheiben Gift. Das Gutachten von 1987 widerspricht dem Augenschein und lässt den Verdacht aufkommen, dass vorsätzlich an der falschen Stelle gemessen wurde. Das Gutachten scheint fachlich 20 Jahre nicht hinterfragt worden zu sein. Immerhin hat der gesunde Menschenverstand der Verwaltung nahegelegt, beim Straßenbau ein neues Gutachten anzufordern.

Es fragt sich, ob Gefahr für unser wichtiges Lebensmittel Wasser besteht. Der Boden ist wie erwartet sauer. Es ist zu erwarten, dass die Bleisalze, die sich beim Verwittern bilden, leicht in Wasser löslich sind. Der Weg ins Grundwasser ist frei. Er ist auch frei für die vielleicht krebserregenden Schadstoffe aus den bunten Scheiben. Es stellt sich auch die Frage, ob das Grundwasser vom Schießplatz ins Vingster Freibad fließt. Noch in diesem Winter muss das Gelände durch Fachgutachter untersucht werden, unabhängig davon, ob die rot-grüne Landesregierung dabei Köln finanziell unterstützt oder nicht? Vom Verursacher wird nichts mehr zu holen sein. Der Schießverein hat sich gerade aufgelöst.“


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