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15.06.2012

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Sterck: Baulücke als Mahnmal der Macht

Der Fahrstuhlschacht steht bereits im Rohbau. Hier soll das Rote Haus wieder aufgebaut werden. (Foto: Gauger)
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Der Fahrstuhlschacht steht bereits im Rohbau. Hier soll das Rote Haus wieder aufgebaut werden. (Foto: Gauger)
Der Fahrstuhlschacht steht bereits im Rohbau. Hier soll das Rote Haus wieder aufgebaut werden. (Foto: Gauger)
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Der Fahrstuhlschacht steht bereits im Rohbau. Hier soll das Rote Haus wieder aufgebaut werden. (Foto: Gauger)
FDP kritisiert Verzicht auf ‚Rotes Haus‘
Der Oberbürgermeister schlägt in seinem neuesten Veränderungsnachweis für die Verabschiedung des städtischen Haushaltes 2012 im Rahmen der Ratssitzung Ende Juni vor, auf den Wiederaufbau des so genannten Roten Hauses neben dem Ratsturm, das wegen des U-Bahnbaus abgerissen werden musste, zu verzichten. Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Ralph Sterck:

„Die Konsolidierungsvorschläge des Oberbürgermeisters werden immer abstruser und schädlicher. Nicht nur, dass das Baulückenprogramm durch Personalausdünnung praktisch zum Erliegen kommt, was das Stadtbild und die Wohnungsversorgung massiv schädigt. Nun soll auch noch eine der prominentesten Baulücken, nämlich die neben dem Ratsturm des Historischen Rathauses erhalten bleiben.

Doch wer denkt, den handelnden Personen im Rathaus ginge es um die Einsparung der 15.000 € (!) in diesem, 143.000 € im nächsten und 179.000 € im übernächsten Jahr, der täuscht sich. In Wirklichkeit ist es ein politischer Racheakt der SPD gegen ihren grünen Koalitionspartner, der es gewagt hatte, mit CDU und FDP den Wiederaufbau inklusive Aufzug aus der künftigen U-Bahn-Haltstelle zu beschließen.

Andere Ratsbeschlüsse, die der SPD lieb und teuer sind, wie die eine Mio. Euro teure Einrichtung einer Akademie der Künste der Welt, werden in wundersamer Weise verschont. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Da kann man sehen, wie wenig es wirkliche um die Sache und wie viel es um Macht und Eitelkeiten geht. Eine solche Politik führt zu Verdrossenheit, innerhalb und außerhalb des Rathauses.

Sollte sich die Position tatsächlich durchsetzen und das ‚Rote Haus‘ mit seinem barrierefreien Zugang zum Rathausplatz nicht wieder aufgebaut werden, wäre dies ein herber Verlust und ein Schandfleck in der ohnehin gebeutelten Altstadt. Die Baulücke könnte dann als ein sichtbares Mahnmal für das Desinteresse der SPD an Stadtentwicklung und der Verschönerung des Stadtbildes in Köln angesehen werden.“


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