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29.11.2002

FDP in der Bezirksvertretung Porz

Meldung

Welt-AIDS-Tag in Porz

Björn Dietzel
Björn Dietzel
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Björn Dietzel
Dietzel: Chance für Aufklärung und Toleranz nutzen

Auch in diesem Jahr wird zum Welt-AIDS-Tag in Porz gesammelt. Erstmals gibt es eine große Gemeinschaftsaktion von Politik und Bürgerschaft, vertreten durch die Schülerinnen und Schüler vom Stadtgymnasium, Lessing-Gymnasium und der Gesamtschule, da sich die Organisatoren der letzen Jahre, Silvia Strubelt-Schäfer und Björn Dietzel, in diesem Jahr zusammengetan haben.
„Der Erfolg ist schon im Vorfeld riesengroß“, freut sich der FDP-Bezirksvertreter Dietzel, „denn in diesem Jahr haben wir keine reine Sammelaktion, sondern dank dem SKM und der musikalischen Unterstützung von Bands aus Porz einen richtigen Event“.

„Ich freue mich, dass gerade in Tagen wo AIDS und HIV weniger beachtet werden, das Engagement verstärkt wird“, so der Liberale zur Aktion der drei Porzer Schulen. „Wir müssen aber in den nächsten Jahren verstärkt nicht nur auf Aufklärung, sondern auf Toleranz - Insbesondere in der diesjährigen Schwerpunktgruppe zum WAT 2002, den Migranten und Migrantinnen - setzen“, begründet Dietzel sein Engagement.

„Durch den gesellschaftlichen Wandel der letzten Jahre ist Sexualität nicht mehr tabuisiert, sondern gesellschaftlich relevant geworden. Wir haben das Problem, dass sich Eltern zunehmend bei Aufklärung und Wertevermittlung auf die Schule verlassen. Daher müssen wir insbesondere in den Schulen durch Aufklärung über die Gefahren - auch von heterosexuellem Sex, denn gerade hier steigen die Infektionen bedrohlich - sorgen. Wir müssen aber auch gegen die weitverbreitete Einstellung von Jugendlichen angehen, dass AIDS sie nicht betrifft, wenn sie nur untereinander Sex haben“, so Dietzel weiter.

Der Welt-AIDS-Tag biete zudem Gelegenheit, für Toleranz, Eigenverantwortung und zum Abbau von Vorurteilen gegen persönliche Lebensentwürfe zu werben. „Leider hegen immer noch viele Bürgerinnen und Bürger Vorurteile gegen Minderheiten oder ihnen Fremdes, wie zum Beispiel Homo- oder Transsexualität“, so Dietzel weiter. Er fordert für die Zukunft die neutrale Vermittlung von Sexualität in weiterführenden Schulen, um so gegen diese Vorurteile und immer wiederkehrenden Gewalttaten anzugehen.

Dietzel warb aber auch für eine dauerhafte materielle Absicherung der AIDS-Prävention, wie sie in den letzten Jahren von der FDP-Ratsfraktion durchgesetzt wurde, und den Kampf für ein menschenwürdiges Leben von HIV-Infizierten. Diesen drohe durch frühe Arbeitsunfähigkeit ohne Unterstützung der AIDS-Hilfe eine soziale Verelendung. „Daher sollten alle Bürgerinnen und Bürger sich ein Beispiel an den Porzer Schülerinnen und Schülern nehmen und die Sammelaktion in den nächsten Tagen unterstützen“, so Dietzel zum Abschluss.

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