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22.11.2002

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Zusätzliche Verrichtungsboxen für Straßenstrich

Die Zahl der Verrichtungsboxen soll erhöht werden
Die Zahl der Verrichtungsboxen soll erhöht werden
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Die Zahl der Verrichtungsboxen soll erhöht werden
Modellprojekt nach einem Jahr sehr erfolgreich

Eine durchweg positive Bilanz zieht die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln beim vor etwa einem Jahr eingerichteten „legalen Straßenstrich“ auf der Geestemünder Straße. Im Rahmen eines Informationsaustausches vor Ort informierten sich Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion, seine Ratskollegin Christtraut Kirchmeyer und Marco Mendorf, drogenpolitischer Sprecher der Kölner Liberalen. Die Geschäftsführerin des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF), Monika Kleine, zeigte auf, dass das speziell für Prostituierte eingerichtete Areal bereits von mehr als 250 Frauen genutzt wird. Täglich seien etwa 20 bis 30 Frauen vor Ort. Damit konnte das Ziel erreicht werden, den illegalen Straßenstrich am Reichensperger Platz aufzulösen und einen legalen Alternativstandort zu etablieren.

Nach Aussagen der Polizei tauche illegale Straßenprostitution in der Innenstadt nur noch sehr vereinzelt und unbemerkt auf. „Damit haben wir unser wichtigstes Ziel erreicht. Die Anwohner in der Innenstadt können aufatmen und sind nicht mehr den Begleitumständen einer illegalen Szene ausgesetzt!“, freut sich Ralph Sterck. „Nun kann darüber nachgedacht werden, die Verkehrsbehinderungen auf der Clever Straße wieder zurückzubauen.“

Positiv zu werten sei, dass der legale Straßenstrich auf der Geestemünder Straße offensichtlich von den Prostituierten akzeptiert und angenommen wird, obwohl eine längere Anfahrt mit der Bahn und dem Bus notwendig geworden ist. Vorteil dieses Standortes sei aus Sicht der Frauen vor allem die Sicherheit: Die Kooperation der Polizei, des Ordnungsamtes der Stadt Köln und der Sozialarbeiterinnen des SKF biete ein Höchstmaß an Sicherheit. „Die Frauen werden jetzt nicht mehr von den Ordnungsbehörden verfolgt, sondern werden von diesen geschützt. Das ist deshalb besonders wichtig, weil drogenabhängige Prostituierte sehr oft von den Freiern missbraucht und ausgebeutet werden“, so Marco Mendorf.

Diese ersten positiven Erfahrungen des Modellprojektes, für dessen Durchsetzung die Kölner FDP-Fraktion mit einem Preis der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker ausgezeichnet wurde, haben bereits dazu geführt, dass die Öffnungszeiten für den legalen Straßenstrich um zwei Stunden ausgeweitet wurden. Seit einigen Tagen kann der Strich schon ab 12 Uhr (bis 2 Uhr nachts) genutzt werden, während er bisher erst ab 14 Uhr zugänglich war. Aufgrund der hohen Frequentierung schlägt Mendorf vor, das vorhandene Angebot von acht „Verrichtungsboxen“ um weitere vier zu vergrößern. Dazu müsste nur die bereits vorgerüstete Westseite des Gebäudes entsprechend ausgebaut werden.


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Datei: klartextprostitution.pdf
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