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31.07.2011

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Zu viele Sondergenehmigungen für Günter-Wand-Platz?

Lorenz Deutsch, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
Lorenz Deutsch, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
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Lorenz Deutsch, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt kritisieren "massive Beparkung" und fordern mehr Kontrollen

Altstadt-Nord. Schlimm genug, dass überhaupt Autos auf dem Günter-Wand-Platz parken dürfen, doch warum so viele eine Sondergenehmigung erhalten hätten, hinterfragte die FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt. Die Beparkung sei massiv, konstatierte Lorenz Deutsch. Gemeinsam mit dem Betreiber des Gürzenich, der KölnKongress GmbH, müsse nach Lösungen gesucht werden, und die Verwaltung solle sensibler mit den Genehmigungen umgehen.

Markus Graf von den Grünen ergänzte, dass offenbar auch Kopien der Genehmigungen unterwegs seien und das Ordnungsamt deshalb vor Ort genauer prüfen solle. Außerdem, so Erdmute Nauwerk (CDU), würden auch immer wieder Autofahrer die Gelegenheit nutzen, wenn die Poller, die den Platz umgeben, stellenweise herausgezogen sind, um zu parken. Autos mit Nicht-Kölner Kennzeichen hat auch Bezirksbürgermeister Andreas Hupke häufiger auf dem Günter-Wand-Platz stehen sehen. Und er erinnert an die Vereinbarung, dass nur zur Anlieferung für Veranstaltungen auf dem Platz geparkt werden sollte.

Die Vereinbarung für Lieferfahrzeuge zum Be- und Entladen bestätigte die Verwaltung: Es gebe derer sieben ohne feste Kennzeichenangabe. Die Fahrzeuge dürften aber nur zwischen dem Außenaufzug und der Außenwand des Gürzenich parken, so dass schwere und sperrige Gegenstände über den Aufzug in den Saal transportiert werden können. Dazu gebe es weitere sieben Ausnahmegenehmigungen mit fester Kennzeichenangabe für Fahrzeuge von KölnKongress. Die dürfen am Platzrand Richtung Martinstraße stehen und sollen den reibungslosen Betrieb zwischen Gürzenich und anderen Betriebsstätten gewährleisten. Insa Klock vom Ordnungsamt sagte den Bezirksvertretern zu, darauf zu schauen, ob die Ausnahmegenehmigungen echt sind. (uv) (07.07.2011)

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