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18.04.2011

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NATO-Außenminister trafen sich in Berlin

Brandenburger Tor
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Staatsminister Hoyer gedenkt Richard Holbrooke

Die Perspektiven für Libyen und für Afghanistan sowie die Reform der Partnerschaften der Allianz - dies waren die bestimmenden Themen des Außenministertreffens der NATO am 14./15. April 2011 in Berlin. Die "Frühjahrstagung" war das erste Treffen der NATO- Außenminister in Deutschland seit 1996.

Außenminister Westerwelle und NATO-Generalsekretär Rasmussen fungierten als Gastgeber des Treffens. Neben den 28 Mitgliedstaaten der Allianz tagten auch die Truppensteller der ISAF-Mission in Afghanistan sowie der NATO-geführten Operation in Libyen, der NATO-Russland-Rat und die Kommissionen der Allianz mit Georgien und der Ukraine. Insgesamt kamen rund 60 Delegationen mit 800 Delegierten in Berlin zusammen.

Werner Hoyer traf am Donnerstagmorgen gemeinsam mit Guido Westerwelle und dem französischen Außenminister Alain Juppé zu einem Gespräch beim Frühstück zusammen. Anschließend begleitete er NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zu verschiedenen Gesprächen, u.a. mit der Bundeskanzlerin und dem Bundespräsidenten. Am Freitag nahm Hoyer an einer Arbeitssitzung des NATO-Rats im "Libyen-Format" teil.

Am Freitag fand außerdem in der American Academy in Berlin eine Veranstaltung in Gedenken an den herausragenden Diplomaten und Initiator der Academy, Richard Holbrooke, statt. Staatsminister Hoyer überbrachte die Grußworte der Bundesregierung und reihte sich in die lange Schar der Redner ein, der unter anderem Secretary of State Hillary Rodham Clinton angehörte.

Richard Holbrooke war am 13. Dezember 2010 überraschend in Washington, D.C. verstorben. Er war in der Blüte seines Lebens und als US-Sondergesandter für Afghanistan und Pakistan auf dem Zenit einer langen und ereignisreichen Karriere als US-Spitzendiplomat.

International bekannt wurde Holbrooke in den 90er Jahren, als er als US-Sondergesandter für den Balkan zum „Architekten“ des Dayton-Abkommens wurde. Zuvor war er für neun Monate Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland und entwickelte in dieser Zeit die Idee eines Ortes des Dialogs und des kulturellen Austausches. Aus dieser Idee entstand später die American Academy, in der nun ihrem Initiator gedacht wurde.

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