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11.02.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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München muss Vorbild für Sicherheit bleiben

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FDP: Polizeipräsident soll nicht resignieren, sondern am Ziel festhalten

Der Polizeipräsident Klaus Steffenhagen musste bei der Vorstellung der Kölner Kriminalstatistik zugeben, dass er mit dem Ziel gescheitert sei, Köln zur sichersten Millionenstadt Deutschlands zu machen. Nun solle sich die Kölner Polizei nicht mehr an Hamburg oder München orientieren, sondern an den Ruhrpottstädten Dortmund und Essen. Dazu erklärt der FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite:

„Die Kölner Kriminalstatistik kann einen nicht befriedigen. Köln hat immer noch die schlechteste Aufklärungsrate (45%) von Straftaten in den deutschen Millionenstädten. München hat auch schön eingerichtete Wohnungen, aber in Köln wird viermal (!) so oft in Wohnungen eingebrochen als in der bayerischen Hauptstadt. In München gibt es auch schicke Autos, doch zählt man dort nur 1.527 Autoeinbrüche im Gegensatz zur Domstadt, wo im Jahr 2009 sage und schreibe 10.405 Autos aufgebrochen wurden.

Der Polizeipräsident musste darum in seiner Bilanz zugeben, dass er mit seinem Ziel gescheitert ist, Köln bis zum Jahr 2010 zur sichersten Millionenstadt Deutschlands zu machen. Doch wir Kölner Liberalen fordern Klaus Steffenhagen auf, jetzt bloß nicht zu resignieren und an seinem Ziel weiter festzuhalten, Köln zur sichersten Millionenstadt Deutschlands zu machen. Denn der Weg ist das Ziel!

Seit der Ausrufung der Vision 2010 im Jahr 2003 gibt es neben viel Schatten auch Licht. So ist die Aufklärungsquote in Köln von indiskutablen 34% wenigstens auf 45 % gestiegen und die Problematik mit den „Klaukids“ konnte zurückgedrängt werden. Ohne die gemachten Anstrengungen wäre Köln weitaus gefährlicher.

Ob nun die Kölner Großereignisse schuld daran sind, dass München so weit in Punkt Sicherheit vorne liegt, darf bezweifelt werden. Das Oktoberfest ist nicht die einzige Sause in München. Richtig ist aber, dass München mehr Polizeibeamte auf die Straße schicken kann.

Hier gibt es Hoffnung für Köln und für seinen Polizeipräsidenten. Denn die alte schwarz-gelbe Landesregierung hat stark in die Polizeiausbildung investiert. Nun kann Köln von dieser richtigen Politik durch mehr Polizisten profitieren. Denn im Sommer beenden 1.110 Polizeianwärter in NRW ihre Ausbildung. Das sind über 600 Polizisten mehr als in den Vorjahren. Köln kann darum dem guten Beispiel von München weiter folgen und den Menschen in einer Großstadt mehr Sicherheit geben.

Wir fordern darum den Polizeipräsidenten Klaus Steffenhagen auf, seine sicherheitspolitischen Ziele für Köln nicht auf ein niedrigeres Niveau abzurüsten, sondern am Vorbild der Sicherheitslage in München festzuhalten.“


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema "Mehr Sicherheit".

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