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07.01.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP fordert Köln-App für Smartphons

Reinhard Houben, MdR
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Houben: Staus online entkommen

Die FDP fordert in einem Antrag für die nächste Sitzung, des Wirtschaftsausschusses am 7. Februar die Einführung einer kostenlosen App (Application) der Stadt Köln, der Köln-App. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Reinhard Houben:

„Die selbsternannte Internethauptstadt Köln muss sich diesem Netzwerk endlich weiter öffnen und es auch für sich optimal nutzen. Im Laufe der letzten Jahre haben sich besonders durch das Internet die Möglichkeiten der Präsentation und Kommunikation immens gesteigert.

Dem entziehen können sich auch die öffentlichen Körperschaften nicht. Eine eigene Internetpräsenz, digitale Kommunikationsverfahren und vieles, was vor wenigen Jahren noch unbekannt und unvorstellbar war, gehört mittlerweile zur Selbstverständlichkeit.

Die Verfügbarkeit des Internets wird hierbei immer flexibler und ist nicht mehr an einen festen Internetanschluss zu Hause oder im Büro gebunden. In diesem Rahmen steigt die Beliebtheit von Smartphones stark an und immer mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen das Internet übers Handy für private und berufliche Zwecke.

Städte wie z.B. Hamburg und Düsseldorf sind diesem unausweichlichen Trend schon selbstbewusst begegnet und stellen kostenlose sogenannte Apps bereit. Mit dessen Hilfe werden Bürgern, Touristen und Geschäftsleuten zahlreiche Informationen und Services mobil zur Verfügung gestellt. Möglich ist dabei nicht nur das Angebot von Informationen rund um die Bürgerämter, die Wirtschaftsförderung und touristische Anlaufpunkte.

Besonders interessant für Köln ist dabei der Bereich Verkehr. So könnten über diese App die neuesten Verkehrsbehinderungen, Baustellen und Sperrungen angezeigt werden und Ausweichrouten aufgezeigt werden. P&R-Anlagen und Parkhäuser könnten per Navigator angesteuert, Stadtkarten eingesehen und Veranstaltungshighlights beworben werden.

Für eine internationale Stadt wie Köln erklärt es sich von alleine, dass dieses Angebot in mehreren Sprachen angeboten werden. Die Liste der Möglichkeiten ist lang und der daraus möglicherweise resultierende Nutzen sehr hoch. Dafür muss jedoch erst einmal ein App bereitgestellt werden. Dies wollen wir als FDP mit unserem Antrag erreichen.“

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