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18.11.2010

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP sorgt sich um Partnerschaft von MVV Energie und RheinEnergie

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Sterck: 300 Mio. Euro Engagement nicht einfach abschreiben

Im Jahr 2007 sind mit großen Erwartungen die Kölner RheinEnergie und die Mannheimer MVV Energie mit einem Konsortialvertrag eine strategische Partnerschaft eingegangen. So übernahm die RheinEnergie für geschätzte 300 Mio. Euro 16,1 % der Anteile an der MVV Energie AG, Mannheim. Das Konzept sah vielfältige Optionen für eine Zusammenarbeit vor, u.a. in der fossilen wie regenerativen Stromerzeugung, bei Beschaffung und Energiehandel, Abrechnung, Mess- und Zählerwesen sowie bei Energiedienstleitungen.

So sagte der Mannheimer Oberbürgermeister Gerhard Widder über die strategische Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Presseverlautbarung noch am 25. Mai 2007: „Wir wollen in erster Linie einen strategischen Partner für die MVV Energie, mit dem wir die erfolgreiche Unternehmenspolitik der MVV seit dem Börsengang von 1999 verlässlich verfolgen und weiterentwickeln können -im Interesse der Bürgerinnen und Bürger der Stadt und im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit der RheinEnergie haben wir diesen Partner gefunden.“

In derselben Verlautbarung verkündete der damalige Vorstandvorsitzende der RheinEnergie, Dr. Rolf Martin Schmitz: „Damit stoßen beide Unternehmen die Tür in die Zukunft weit auf, um im liberalisierten Energiemarkt weiter wettbewerbsfähig zu bleiben. Dadurch stärken wir insbesondere die Leistungsfähigkeit und Versorgungssicherheit für die Kunden in Mannheim und Köln.“

Doch seitdem ist von gemeinsamen Aktivitäten der beiden Unternehmen nichts zu sehen und nichts zu hören. Deshalb haben sich die beiden FDP-Fraktionsvorsitzenden im Mannheimer und Kölner Stadtrat, Volker Beisel und Ralph Sterck, zu einer gemeinsamen Initiative entschlossen, um nach dem Sachstand der strategischen Zusammenarbeit zu fragen. Sie haben dafür eine gleichlautende Anfrage in den dafür zuständigen Ratsgremien in Mannheim und Köln gestellt. Dazu erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck:

„Hier scheint ein groß an-gekündigter EnergieTiger als Bettvorleger gelandet zu sein. Wir können bisher keine energiewirtschaftliche Kooperation und damit verbundene Realisierung von Synergiepotentialen der beiden Unternehmen erkennen. Das Ziel scheint aufgegeben worden zu sein, langfristig ein kommunales Gegengewicht zu den vier großen Versorgern Eon, RWE, Vattenfall Europe und EnBW entstehen zu lassen. Dies halten wir für äußerst bedauerlich und fragen deshalb gemeinsam nach dem Sachstand.

Das Kölner Engagement hat geschätzt 300 Mio. Euro gekostet. Die können und wollen wir nicht einfach abschreiben. Unsere gemeinsame Initiative dient darum auch zu erfahren, welche Gründe für das bisherige Versagen der Kooperation bestehen. Wir haben jedenfalls den gemeinsamen Willen, die Zusammenarbeit der beiden kommunalen Energieunternehmen voranzubringen.“

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