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09.10.2002

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Sterck: Ringsperrung gescheitert

Ralph Sterck, MdR
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Ralph Sterck, MdR
FDP für Abbruch des Versuchs

„Der Versuch zur Sperrung der Ringe am Wochenende ist gescheitert“, bringt FDP-Fraktionschef Ralph Sterck die Sache auf den Punkt. Er fasst damit seine Eindrücke aus Gesprächen und Briefwechseln mit Anwohnern und Gewerbetreibenden sowie eigenem Augenschein in den vergangenen drei Monaten zusammen. Erheblich weniger Betrieb zwischen Rudolf- und Friesenplatz und dafür mehr Verkehr in den angrenzenden Wohnquartieren. „Wenn die Stadt den Versuch jetzt gesundbetet, spielt sie mit ihrer Glaubwürdigkeit“, warnt Sterck. So verhöhne die Meldung über „erste positive Erkenntnisse“ aus der letzten Woche die Sorgen der Gastwirte um ihre Existenz und die der Anwohner in den benachbarten Straßen um ihre Nachtruhe.

Und auch die Aussage über weniger Unfälle bestreitet er: „Wenn die Stadt die Hohe Straße für Fußgänger sperren würde, gäbe es in der Kölner Innenstadt auch weniger Unfälle, aber auch weniger Leute, die hier ihr Geld ausgeben“, spottet Sterck. Dafür passierten dann die Unfälle woanders und die Kasse klingle auch woanders. Gegen Raser und Verkehrsrowdys müsse anders vorgegangen werden. So könne er sich eine zeitweise Tempo-30-Zone und die Umsetzung ausrangierter Starenkästen auf die Ringe vorstellen.

„Leider sehen wir uns in unseren Befürchtungen bestätigt“, erinnert Sterck an die immer wieder von den Liberalen geäußerten Bedenken gegen diesen Eingriff. Autos gehörten nun mal zum großstädtischen Leben eines Boulevards. „Wenn der Versuch jetzt schon über die schönen Sommermonate kein Erfolg war, so kann einem vor den kalten und nassen Wintermonaten ohne Außengastronomie nur grausen“, erklärt Sterck. Wenn die Stadt dies aber nun durch ein Nutzungskonzept künstlich kaschieren wolle, dann werde dem vielen verlorenen Geld neues hinterhergeschmissen. Dies sei auch gegenüber der Haushaltslage nicht zu vertreten. Und daher sei seine Empfehlung klar: „Ausstieg und zwar so schnell wie möglich.“


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