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17.08.2010

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Liberale informieren sich über Sozialen Wohnungsbau

Die Gruppe in Ossendorf mit einer überraschenden Zuschauerin (siehe großes Bild)
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Die Gruppe in Ossendorf mit einer überraschenden Zuschauerin (siehe großes Bild)
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Die Gruppe in Ossendorf mit einer überraschenden Zuschauerin (siehe großes Bild)
Fraktionsarbeitskreis auf Bustour durch Köln

Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich die Mitglieder des FDP-Fraktionsarbeitskreises Soziales sowie interessierte Liberale aus anderen Arbeitskreisen vor dem Rathaus mit dem Leiter des Wohnungsversorgungsbetriebes Michael Schleicher. Eingeladen war diesmal zu einer Bustour zum Thema öffentlich geförderter Wohnungsbau in Köln. Mit dabei waren neben der Leiterin des Arbeitskreises, Katja Hoyer, auch der Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck.

Vorab erklärte Schleicher den Liberalen die Aufgaben des Wohnungsversorgungsbetriebes. Er betonte, dass in Köln fast die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hätten. Er kritisierte, dass große Wohnanlagen immer häufiger von ausländischen Investoren aufgekauft würden. Diese Investoren seien allein an der Rendite interessiert und würden zu wenig Geld für Instandhaltung ausgeben. So würden die Wohnungen immer mehr verkommen und soziale Brennpunkte entstehen. Eine These, die Anlass zur Diskussion bot. Nach den Ausführungen fuhren alle gemeinsam zu verschiedenen öffentlich geförderten Objekten.

Als erstes Ziel wurde die Kreuznacher Straße angesteuert. Hier erklärte Schleicher, wie unter anderem durch öffentlich geförderten Wohnungsbau aus einem ehemaligen unattraktiven eine mittlerweile ansehnliche Wohngegend entstanden sei. Fördergeldern mit einem Zinssatz von 0,5 % stelle die KfW zur Verfügung, wenn sich der Bauherr in der Tilgungszeit verpflichtet, seine Mieter aus Wohnberechtigungsscheinbesitzern auszuwählen. Dieser Zinssatz sei feststehend und somit besonders in Zeiten von anziehenden Zinssätzen gegenüber einer freien Finanzierung als sehr interessant für den Eigentümer zu bewerten.

Als nächstes wurde ein neues Objekt in der Max-Fremery-Straße besichtigt. Auch hier war wieder die moderne Bauweise auffällig, die sich positiv auf das Allgemeinbild auswirkt. Besonders wichtig sind der Stadt behindertengerechte und qualitative Häuser im öffentlich geförderten Wohnungsbau. So kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass beantragte Objekte von Seiten der Stadt abgelehnt werden, weil diese nicht die geforderten Standards erfüllen. Als eine der wichtigsten Kriterien beurteilte der Amtsleiter die Verwaltung eines solchen Wohnobjektes: „Mit der Qualität und Erfahrung einer Hausverwaltung steigt und fällt das Niveau des gesamten Wohnobjektes“.

Dass teilweise noch großer Handlungsbedarf besteht, wurde beim vorletzten angefahrenen Objekt erkennbar. Dabei handelte es sich um einen Bau aus dem Jahr 1949. Dort ist neben den Wohnungen auch ein Kindergarten untergebracht. Neben dem maroden äußeren Eindruck kommt hinzu, dass die Wohnungen nicht einmal über eigene Sanitäreinrichtungen verfügen.

Gerne hätte Schleicher noch mehr Objekte gezeigt und mehr Informationen über den öffentlich geförderten Wohnungsbau geliefert, aber nach drei Stunden mussten alle Teilnehmer wieder zum Rathaus zurückkehren. Alle bewerteten die Fahrt als sehr informativ und als gewinnbringend für das eigene Wissen über den öffentlich geförderten Wohnungsbau und bedankten sich für den gemeinsamen Nachmittag.

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