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08.05.2010

Innenministerium NRW

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Innenminister Wolf: Reisewege der Randalierer sind der Knackpunkt

Innenminister Dr. Ingo Wolf, MdL
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Neues bundesweites Konzept für mehr Sicherheit im Fußball

"Sicherheit im Sport bedeutet auch Sicherheit auf der An- und Abreise zu Fußballspielen, denn Gewalt findet meistens abseits der Stadien statt. Zukünftig werden deshalb Ordnerdienste der Vereine die Fans zu Auswärtsspielen begleiten", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf gestern anlässlich des 2. Kölner Sportrechtstages zum Thema "Sport und Gewalt" in Köln.

Ein runder Tisch aus Vertretern der Innen- und Sportministerkonferenz sowie des Deutschen Fußballbundes (DFB) und der Deutschen Fußballliga (DFL) haben sich auf eine neues bundesweites Konzept gegen Gewalt bei Fußballspielen verständigt. Als Kernpunkte sollen auch die Fanarbeit optimiert und die Spieltagsplanung zwischen Polizei und Fußballverbänden besser abgestimmt werden.

Erstes Beispiel für ein gemeinsames Vorgehen ist der 1. Mai 2011, der auf Zusage der Fußballverbände spielfrei blieb. "Wir werden den guten Dialog mit den Verbänden intensivieren. Polizei und Sportverbände sind im gemeinsamen Kampf gegen Gewalt in und vor Stadien nur erfolgreich, wenn sie gut vernetzt sind und frühzeitig kooperieren", appellierte Wolf.

Vorrangiges Ziel müsse es aber bleiben, Gewalt durch Präventionsarbeit zu verhindern. "Maßnahmen wie Sensibilisieren, Aufklären, Regeln vermitteln, Grenzen setzen und Toleranz ausüben sind wichtig, um Jugendliche im Vorfeld aktiv in die Verantwortung zu nehmen", erklärte Wolf. Auch hier seien vor allem die 20.000 Sportvereine in Nordrhein-Westfalen wertvolle Partner. Initiativen wie beispielsweise "Wir gegen Gewalt" des Fußballverbandes Mittelrhein oder das Projekt der "Fußball-Lotsen" seien gute Beispiele für erfolgreiche Präventionsarbeit.

Um die Sportvereine bei ihrer Arbeit vor Ort zu unterstützen erarbeitet das Innenministerium in einer Arbeitsgruppe derzeit praxisnahe Empfehlungen mit Vertretern aus Sport, Schule, Jugendarbeit und Fußball. "Künftig soll vorbildliche Präventionsarbeit der Sportvereine mit einem Gütesiegel ausgezeichnet werden", sagte der Sportminister.

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