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14.04.2010

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Sterck: Köln wird um eine Attraktion reicher

Der neue Platz zwischen Jüdischem und Wallraf-Richartz-Museum
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Der neue Platz zwischen Jüdischem und Wallraf-Richartz-Museum
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Der neue Platz zwischen Jüdischem und Wallraf-Richartz-Museum
Ratsbeschluss belohnt jahrelange Arbeit der Liberalen

Zum Beschluss des Rates für den Bau der Archäologischen Zone und des Jüdischen Museums auf dem Rathausvorplatz erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck:

Jetzt wird der Ratsbeschluss von 2006 zum gleichzeitigen Bau einer Archäologischen Zone und eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur auf dem Rathausvorplatz Realität. Mit dem Entwurf der Architekten Wandel, Hoefer, Lorch und Hirsch aus Saarbrücken haben wir ein Büro an der Seite, das durch seine bisherigen Arbeiten wie das Jüdische Museum in München hervorragende Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen unseres historischen Erbes und des sensiblen Ortes erwarten lässt.

Das Preisgericht hat sich auch deshalb für den Entwurf entschieden, weil es die Hülle des Jüdischen Museums als Schutzbau für die nah der Oberfläche des Rathausvorplatzes liegenden historischen Funde bildet. Damit entfallen „Grabplatten“ auf dem Platz und teilweise peinliche Schutzbauten, die die Mikwe oder die Synagoge in ihren Umrissen nachbilden sollten. So wird die gewünschte städtebauliche Fassung des Rathausplatzes mit seiner Renaissancelaube im Vorkriegszustand wiederhergestellt. Dabei hat das Projekt durch das Abrücken vom Wallraf-Richartz-Museum gewonnen.

Beim geplanten Ort für das jüdische Haus auf dem Rathausvorplatz handelt es sich um eine Ratsentscheidung, die nach zwei Symposien zum Standort bzw. zum Inhalt gefällt wurde. Das erste hatte sich 2001 mit sieben möglichen Standorten in der Innenstadt beschäftigt und einhellig den Rathausvorplatz wegen der Authentizität seiner jüdischen Vergangenheit empfohlen. Schon heute kann man sehen, dass diese Entscheidung wegen der spektakulären Funde richtig war.

Insgesamt wird mit diesem Projekt auch die jahrelange Arbeit der Liberalen in Detailfragen wie der Erschließung der Ausgrabungen durch den ehemaligen Ratskeller und Glaubensfragen wie dem Standort für das jüdische Haus auf dem Rathausvorplatz belohnt. Ich bin allen Zuschussgebern in diesem Zusammenhang sehr dankbar für das Engagement für das Projekt, das nachhaltig in der Stadt wirken wird. Wenn das Haus im Jahr 2013 öffnet, ist Köln um eine wirkliche Attraktion reicher, dass versprechen heute schon die sichtbaren Funde in der Ausgrabungsgrube.


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Haus und Museum der jüdischen Kultur.

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